926 .E565 r 5* ^^* 1 • •''^'■> '^a ■ijräji 5^\M^: nt' ..rvv ^ S ' ;>i--a»»«r ^ ^> i"_ 5v, )C .'.^■^^ >»^. Wi^ m^ ^ t;^r !% ^»^ m «* *' ^ ,»<*^ ^-^^i^l DIE rn TERTLEllFLOßA VON IIEKAND IM BÖHMISCHEN MITTELGEÜIItttE. - -KARY EIN NEU EU BErriJACJ V;""''''*^ ZUR uAi;DE^; KENNTNIS DER EOSSILEN PFLANZEN BÖHMENS VON Prof HEIiMANN ENGELHAliDT, OBERLEHRER AX TIER DREIKÖNIG.SCHULE IX DRESDEN. MIT DREI TAFELN. SEPAR.\TABl)RUCK AUS DEN AIHIANIiLUNGEN' DES DEUTSCHEN' NATÜKWISSEXSCIIAFTLICII - MKDIC INIHHKX VEREINES FÜR BÖHMEN ..LOTOS". RAND I. HEFT :!. rKA<;. JJRCJCIv VOA^ C^VEL BELLMANN. 1898. . ^ :? «> ^ G Die Tertitei-fLoi-ci ^"on Beraiacl im bölimischen Mittelü,x^bir2;e. Ein neuer Beitrag zur Kenntnis der fossilen Pflanzen Böhmens Prof. Hermann E n u,' c I Ji a r d t, Ohci'Iohrcr :i)i lU'i' Di'tnkiiiiijiscliuk' in Drcsdon. i.i.VV YORK ÜOIANSCAL Einleitende Heiiierli^ungen. üaRBEN LTegenüber dem zur Elbe vorspriugencleii phouolitischen Ziegeuberg des bulimischeii Mittelgebirges öffuet sich das romantische Grosspriesener Thal. Es führt allmuhlich nach dem Dorfe Salesl, das seit langer Zeit als Fundstätte ausgezeichneter in Basalttufi" eingelagerter Pechgianzkohle bekannt ist. Der fachmännisch geleitete Bergwerksbetrieb vermochte hier über vielfach wiederholte vulkanische Ausbriichc an Ort und Stelle, wie über die während der Ruhezeiten neu sich ansiedelnde l'Hauzenwelt Aufschluss zu erteilen, wie sonst nur an wenigen Orten des Gebirges.') Weiter aufwärts aber tritt die trachytische Masse des auf dem Kohlengebirge lagernden Holaikluk an das Thal heran, dasselbe verengend, und hier führt links die Strasse bergauf nach dem Dorfe Sulloditz. Da, wo dieselbe einen starken Bogen beschreibt, tritt im Strassengraben ein im Basalttuif eingelagerter Polierschiefer, der eine Menge Reste fossiler Ptianzen und Tiere in sich birgt, zu Tage.'-) Noch ein Stück höher hinauf winkt uns zur Linken das nur aus zwei Häusern und einer Ziegelscheune bestehende und zu Sulloditz gezogene Örtchen Berand zu, au dessen erstem Hause der Besitzer im Winter 18it5 — 189(i einen Brunnen graben Hess, der, nachdem der Basalttuif in einer Mächtigkeit von etwa 12 n/ durchteuft war, zu der in dieser Arbeit beschriebenen fossile Pflanzenreste führenden Im mächtigen Schicht von Schiefern fülirte, welche sich in ihrer oberen 12 cm dicken Abteilung als dichte, feste Brandschiefer bezeichnen lassen, während sie sich in der mächtigeren unteren als hellbraune Schieferthone, die stellenweise eine Eiulagerung von 1—2 rj// dicker, an eingemengten Schwefelkieskrystallchen ungemein reicher Tiiffmasse zeigen, sich kennzeichnen und in ihrem Liegenden unregelmässig abgesondert sind. Nach Durchseukung derselben kam man auf die Diatomaceenschiefer. die aber wenig angegriffen wurden, da sich bis dahin hinreichend Wasser eingestellt hatte. Auffallen musste an den die Fossilien bergenden Schiefern, dass sie eine wenn gleich nicht bedeutende Zerrüttung zeigten; es machten sich nämlich in ihnen ungemein zahlreiche Verwerfungen von winziger Grosse kennt- lich, die sich meist in vertikaler, selten in seitlicher Verschiebung kundgaben. Manche Blätter zeigten in Folge derselben 6— Smalige staffeiförmige Aufsteigung, die meisten weniger, eine Erscheinung, welche wohl nach Einbettuni;- und Festwerdung der Schichten infolge der durch neue vulkanische Thätigkeit in •) A. üeuss, Geognostische Skizzen aus Böhiiicn. .7. .Jokt'ly, l'as Leitiueritzer vulkanische Mittelgebirge iu Buhnicii (Jaliib. (1. k. k. geol. Reichsanstalt 1858). H. Eni; e lli ard t, TertiärpflanzPii ;i. d. Leitmeritzer ISrittelgebirge (Nova Aeta d. ks. Leop., Carol. Akad. d. Naturf. Bd. 38). -) V. Bieber, Über zwei neue Batracliier der bdliinisclien Braunkohleiiforniaticm. (Stzgsber, der niatli.-nafurw, Klasse d. k. Akad. d. ^Vissensch. Bd. 82, Abt. I.) 1* tler Nachbarschaft oder auch diucli infolge Eutstehiuifi- der durch das benachbarte Thal bezeichneten Dislokation hervorgerufenen Erschütterungen eine Erklärung finden dürfte. Ueber die Entstehung der betreffenden Schichten können wir uns in aller Kürze folgende Vorstellung maciien. Nachdem sich waiirend des älteren Oligocän im Te])litzer Süsswasserbecken Sedimente, vorzüglich in Form von Quarzsandsteinen, Konglomeraten, Sanden und Thonen niedergeschlagen hatten, begann während des Oberoligocän in diesem (iebiete die Periode fruchtbarster vulkanischer Thätigkeit. Es ergossen sich aus den durch Senkungen hervorgerufenen Spalten zwischen dislocierten Partien der Oberfläche eruptive Massen, die sich in Gestalt von Decken ausbreiteten und von losen Auswürflingen unter-, über- lagert oder umgeben wurden. Je mehr sich die Eruptionsgebilde anhäuften, umsomehr wurde das Wasser des Beckens, welches, ehemals eine zusammenhängende Fläche bildend, je nach der Lage des Grundes bald tiefer, bald seichter sein musste, in eine Menge von Armen und Buchten, die mit einander in Verbindung standen, geteilt, wohl wurden auch da und dort Teile desselben vom Ganzen abgeschlossen, so Seeen und kleinere Wasserbecken bildend. In letzteren konnten sich Al)lagerungen von Diatomaceen- schiefern und, wenn sie sumpfartig seicht waren, auch Torfmoore bilden, welche nach ihrer Verschüttung mit neuem vulkanischen Materiale zur Bildung der im Gebiete da und dort auftretenden Braunkohlenflötze und -Schmitze den Stoff lieferten. Zur Zeit, da das Mittelgebirge zu seiner heutigen Ausbildung noch nicht gelangt war, muss si<;h in der jetzt von hohen Basaltbergen umringten Gegend, aus der unser Material stammt, ein ruhiges Wasser befunden haben. Durch den Wind konnten ihm von ausgetrockneten Stellen des Gebirges noch lebende Diatomaceen zugeführt werden, wenn nicht vor der Isolierung schon solche in demselben enthalten waren. In dem stehenden Wasser war die Gelegenheit zu massenhafter Vermehrung derselben geboten; grosse Mengen von Kieselpanzern mussten nach dem Absteiben solcher Kieselalgen am Boden sich ablagern, neue Schichten bedeckten sie wieder, und wieder und so entstand allmählich die Bank, die einmal im Strassen- graben, das anderemal in ihrer Fortsetzung in der Tiefe des Brunnens nachgewiesen werden konnte. Durch dieses Wachsen des Bodens nach der Höhe zu musste sich die Tiefe des Wassers verringern, es trat stellenweise Versumpfung ein, worauf ein im Hangenden befindlicher Kohlenschmitz hinweist. Lange kann dieser Zustand nicht gedauert haben, darauf deutet die geringe Stärke des Schmitzes, darauf deuten die auf ihm lagernden Schiefer hin. Im hoher gelegenen Gebiete müssen sich Quellen gebildet haben, die in Gestalt von Dieseln und Wässern abgerissenes und zu Thon zerriebenes Tuff- und verwittertes Basalt- material dem Wasserbecken zufidirten. genau so jedenfalls, wie wir es heute noch vielfach in dem Mittel- gebirge zu beobachten imstande sind. Der so gebildete Schlamm, welcher in sich eine Menge Bröckchen von Hornblende und Augit barg, die heute noch in den Schiefern durch Farbe und Glanz sich bemerklich machen, der wohl an einigen Stellen einmal tiocken gelegen haben mag, ■'') begrub die Polierschiefer. Während dieser Zeit müssen die Diatomaceen ihrem Aussterben nahe gewesen sein, denn nur kleine Mengen derselben sind auf den Schieferstücken, die ich erhielt, zu beobachten, auf manchen gar keine. Doch auch der Weiterbildung der Schiefer sollte ein Ende gemacht werden. Neue in der Nähe erfolgte Erui>tioncn schleuderten gewaltige Mengen von Aschen aus und schufen die Tuffe, welche wegen ihrer Mächtigkeit die Bewunderung der die dortige höchst fruchtbare Gegend Besuchenden erregen. Von ihnen ist freilich zur Zeit der Thalbildung vieles verschwunden. Was uns aber diese Bildungen besonders wertvoll erscheinen lässt, sind die in ihnen begrabenen Reste, welche von einer lange vor Auftieten des Menschen bestandenen Pflanzenwelt Kunde geben. Von ihnen sind die in den Diatomaceenschiefern enthaltenen von dieser Arbeit gänzlich ausgeschlossen und nur die in den Schieferthonschichteu gefundenen beriuksichtigt worden. Sie wären, trotzdem durch die Brunnengr;U)er von ihrem Ausbringen Kunde in die nahe liegenden Orte drang, der Verwitterung aulieim gegeben worden und somit für die Wissenschaft verloren gegangen, hätte nicht der Zufall zwei ausge- zeichnete Kenner und Sanmiler, die Herren Direktorial -Assistent Dr. Deichmüller aus Dresden und Dr. med. Menzel aus Hainitz bei Bautzen, an diese Stätte geführt. Ihr scharfes Auge erkannte sofort den W'ert der hier aufgeschlossenen Schätze und ist es besonders l(!tzterem zu danken, dass sie unter vielen Mühen und mancherlei Opfern der Halde entnonnncn werden konnten. Bedenkt man, dass diese neben sehr vielen nicht wieder gegebenen Stücken im Bereiche nur eines Kubikmeters Schiefer einge- bettet gefunden wurden, so muss man unbedingt über den Ileichtum stauiuMi; mir wenige Stätten werden "j DiirauC dfiiitot das Zerborsteiiscin der IJraiidscliictVr im l!riimicii liin. sich eines solclieii rüiimcii iaiiiiioii. llicr/u kommt, dass sie die Nervatii)iisveriuiitnisse scli;irl' iiiul ileiit- lieli. dazu meist so voiistäiulig erhalten zeigen, wie es nur selten zu finden ist, was eine ti'esielicite Be- stimmung sehr begünsfiute. Eine Bereieherung unserer Kenntnis an hishei- trils iu liöinncn, teils über- haupt noch nicht nachgewiesenen Arten wurde durch das iMaterial ermöglicht: weiter lehrte es uns Arten von einer Stufe kennen, in der man sie bisher nicht gefunden hatte. Dabei musste autVallen, dass eine grössere Anzahl solcher in südlicher gelegeneu Gebieten erst in spateren Zeiten, sogar erst im Ohmniocün auftritt, was auf eine allmähliche Wanderung unserer tertiareu l'tlanzenwclf von Xoril nach Süd hin- deuten dürfte. Wagereclit auf den Schiclitungs-, und Spaltnngstiachen ansgelireitet, lassen die Fossilien i'rkenin'ii dass sie, soweit sie lucht direkt in den See Helen oder viun Winde dahingetragen wurden, auf dem Wasserwege aus der näheren und weiteren Umgebung des Heckens zu diesem gelangt sind, auf dem üoden abgelagert und dann vou neu zugeführtem Schhnume bedeckt wurden, was sich so lange wieder- holte, bis der Tuft'regen dieser Thätigkeit ein Ende bereitete. Mit ilinen zugleich wurden auch viele /um Teil wohl erhaltene Reste von Insekten, vorzugsweise Käfern, dann auch zahlreiche Pliryganeenröhreii ge- funden, deren Bearbeitung der Zukunft vorbehalten bleiben muss.'') Autlallig ist der gänzliche Mangel an Fischknochen. Die diese Beste einschliessenden Ablagerungen nmssen unter ruhigen Verhältnissen vor sich gegangen sein; nicht reissende Überschwemmungen können sie bewirkt haben, sonst mussten sich auch gröbere Gesteinsbrocken und grössere Ilolzstücke vorgefunden und müsste sich ein unregehnässii^- durch einander gewürfeltes Haufwerk von l'Hanzenteilen gezeigt haben, was jedoch an keiner Stelle zu beobachten war. Nicht ohne Interesse ist es, die bisher aus dem Diatomacecnscliiefer erhaltenen Beste ^| mit den aus den über ihm folgenden Schichten stammenden in Bezug auf den Beichtum der Arten zu vergleichen. Hierbei ist freilich ins Auge zu fassen, dass beide nur einem mininmlen Baume entnouunen sind und daher eine unanfechtbare Schlnssfolgerung auf die Floren der durch sie bezeichneten Zeiträume nicht zulassen. Bedenkt man aber, dass der Zufall dieselben wohl kaum auf je nur eine Stelle zusammen- gedrängt, sondern dass sie, wie auch die im Sonnner 181)7 von Herrn Dr. med. Menzel unternonnnenen Schürfe auf entfernteren Stellen gezeigt, fast gleichmässig durch das (lanze oder wenigstens einen grossen Teil derselben verbreitet sind, dabei auch immer wieder dieselben Arten in sich eingeschlossen enthalten, und dass die bisher gefundenen Fossilien etwa gieichgrossen Mengen der beiden (iesteine entnouunen wurden, so dürfte eine ungefähre Abschätzung wohl angebracht sein. Diese aber bekundet aufs bestimm- teste, dass den Diatomaceenschiefern und den ihnen aufgelagerten Schieferthonen eine grössere Anzahl von (iattungen und Arten gemeinsam ist, dann aber, dass letztere, wenn auch nicht an Besten überhaupt, doch au Spezies reicher sind als erstere, dass also im Laufe der Zeit eine Bereicherung der das Flecken unmittelbar begrenzenden und dieser sich weiterhin anschliessenden F^lora stattgefunden haben müsse, eine Erscheinung, die sich nur durch fortdauernde Einwanderung aus entfernteren Gebieten erklären lässt. Durch sie wurde die uns hier entgegentretende grosse Mannigfaltigkeit der Formen erreicht. Finden wir doch (18 Familien, 114 (iattungen und SOG Arten vertreten. Von ihnen ragen, wenn wir von den Äeofi/lcdonen absehen, die rapil/onnreoi (24 Arten), Laurineen (23), Crlaslriiin}! (22), CKpulifereu. (14) und Proteaceei) (12) am meisten hervor. Jiiglfnideen (10) und M/Dioseii (D), Aeer/niru, Suji/iidneeej/, ItliKiinii'iii und Sa.i ifiiifimi (je 7), J\li/r/rtrii (G), ]]Joireii, Mf/rsii/iii/. JCricdcicu. .liiKrardiurreii, 3Ii/rf(nr/:i/ ije 5) nehmen eine mittlere Stellung ein, während die übrigen Familien nur din-ch wenige oder wohl nur eine Spezies sich bemerklich machen. F^s ersteht somit vor unserem geistigen .\uge ein Wald, der von dem charaktervollen, weil mehr oder weniger einheitlichen der gemässigten Zone bedeutend abweicht unrl sein Analogen zur Zeit nur in wärmereu Teilen der Erde zeigt. Um das geologische Alter unserer Schichten und der von ihnen eingeschlossenen l'tianzenreste zu bestimmen, ist es nötig, letztere mit denen bereits durchforschter Tertiärtloren zu vergleichen. Hierbei stellt sich eine entferntere .Vhnlicbkeit mit solchen, die dem Toiii/n'cu angehören, z. B. mit denen von *) Die Frosclireste von i'alaeobatiadina Laubei und Protoiielohatcf yracilis !ha intestinalis var. capillaris Kütz. Zeitlitlie Verbreitung -j : Oligocän, Miocüu. F'iXX'VkG. Familie der Polypodiaceen Metten. Gattung 0mOMi»p/eriti Vr. Goniopleris stiriaca l ng. sp. Dia^u. u. Lit. s. Staub, Zsiltlial S. 232. Dieser Farn scheint während des Oligocäns in Nordböhnien nicdit selten gewesen zu sein; ich erhielt ihn in nicht wenigen Exemplaren auch aus den Basalttuften von Liebwerd und Birkigt, von letzterem Orte schön fruktiticierend. A. .j. A.: Goniopteris (Phegopteris) prolifera Mett. (Brasilien, Mexico). — Z. V.: Eocän bis Ober- miocän. Gattung i'leris L. Nur ein kleiner Fetzen ist vorhanden, der nicht erkennen lässt, welcher Art er zuzurechnen sei; dann noch der kleine Spitzenteil eines Wedels, von dem das Gleiche gilt. Gattung flifilaitlht'S Sw. Cheilanthes oeningensis Heer. Taf. II, Fig. 39. Diauii. s. Heer, l''I d. Sclnv. III. S. 153. Z. V. : In .Böhmen im Aquitanien, in dei- Schweiz im Obcrmiocan. — Für Böhmen neu. Aloose. Familie der Hypnoideen Müll. Gattung iif/intltllt Dill. Hypiium parvifolium nov. sp. Taf. I, Fig. 2ü. Das l'rtanzchcii ist verzweigt, fiederästig. die Äste sind mit scjir kleinen anliegenden Blattern besetzt. Die Blättchen konnten nur mit der Liiupe erkannt werden; vielleicht, dass der Transport im Wasser sie noch mehr den Ästen angedrückt hat, als sie es nrsi)rünglicli waren. Ihier Kleinheit wegen konnten sie in dei- Zeichnung nicht wiederg(!geben werden. Hypnum capillarifolium nov. sp. Taf. I, Fig. 12. Das I'tlänzchen ist verzweigt, mit haarfeinen, sichelfchniig gekrümmten, etwas von einander ent- fernten Blättern besetzt. Von Hypnum mincennm Egii. durch die (leslall der Blätter verschieden. (lattiing finsf'ilf's Biongn. Ein Bruchstück eines Mooses, welches zu unvollständig und schlecht erhalten ist. al> dass eine nähere Bezeichnung möglich wäre. 'j l'enierliiii ali.L'cküi-zl : A. j. A. — ^) Weitciliiii : /. V 11 JBc|iiisetaoeeii. fiatfuiig M-lqitiselileti Stbg. Equisetites Ettingshaiiseni uov. sp. Tat'. I, Fi-;, (i, s, 11. :;i), r,i, Mi;, 87. Syn. Eijuisetites liraunii Ettiiigshauseii, Ilarinjr S. 27, Tat'. 31, l'i';-. 2. Die Glieder sind uniileifli lang, zart gestreift, besclieidet, die Sciiciden kurz, angedrückt, gezäimelt. Eine Menge (Ijiederstiicke von versehiedener Lange und Breite, aber alle feingestreift, fanden sieh vor. In der Xiilie der Zähne sind die Streifen kräftiger als am Grunde. In den feineren Schiefern zeigen sie sich durchgeiiend zusannnengepresst, in den etwas gröberen tuffartigen Partien jedocii in ihrer cylindrischen Rundung erhalten. Equisetum Braunii Ung. sp. darf niciit mit unserer Art, die, um Verwechselungen zu vernu'iden. mit anderem Namen verseilen werden nuisste, zusaunnengestellt werden. Für Böhmen neu. Selagiiieen. (iattung Isiti'les L. Isoetes Braunii Ung. sp. Heer, Fl. tl. Schw. I. S. -14, Tat'. 14, Fig. 2—7. Eiigelbanlt, Du.k. S. 144, Taf. 1, Fig. 34. Siin. IsoOtes lacustris fossilis AI. Braun, .lalirb. f. Min. u. (ieol 184'!. S. 1(;7. — Isoetites Braunii Ungi'r, gen. et sp. pl. foss. S. 225. Ders. Iconogr. pl. foss. S. 85, Tat' 27, Fig. 18. Diagn. s. Heer, Fi. d. Sch\\-. I. S. 44. Diesmal tritt uns ein ganz jugendliches E.\emplar vor die Augen, dessen starre Blätter noch diciit an einander liegen ; nur eins ist auf die Seite gelegt. Unter der Loupe ist eine zarte Streifung des letzteren zu erkennen. Von den Wurzeln sind nur Andeutungen vorhanden. A. j. A.: Isoetes lacustris L. (Europa). Z. V.: Oberoligocän, Miocän. Familie der Gramineen. Gattung i'hrttgmiles Trin. Phragmites oeningensis AI. Br. Diagu. u. Lit. s. Engelhanlt, (h-assefh. S. 288. Dazu noch: Heer, Polarl. S. 96, Taf. 3, Fig. 6—8; Taf. 45, l-'ig. 6. Ders, Bovey Tracey S. 87, Taf. 13, Fig. 1 d : Taf. 14, Fig 13a; Taf. 17, Fig. 2(?) Ders., Balt. Fl. S. 27, Taf. 3, Fig. 15«, 16; Taf. 8, Fig. 3. Es fand sicii nur ein Halmstück vor. A. j. A. : Phragmites communis Trin. (Europa, Nord-.\sien.) Z. V.: Oligocän, Miocän. Gattung i'imciles Brongn. Poacites aequalis Ett. Diagn. LI. Lit. s. Menzel, SuUoditz S. 3. Zwei verschieden breite Blattstücke. Z. V. : Oligocän, iMiocän Böhmens. Poacites rigidus Heer. Diagn u. Lit. s. Engelliardt, Dux S. 147. Dazu: Ders., Jesuitengr. S. 16, Taf. 1, l'ig. 18. Zwei kreuzweis übereinander liegende grössere Blattstücke. Z. V. : Oligocän, Miocän. Poacites caespitosus Heer. Diagn. u. Lit. s. Engelliardt, Jesuitengr. S. 16. Nur ein Blattstück. Z. V. : Oligocän, Miocän. Familie der Smilaceen R. Br. Gattung StuitftJ- Tourn. Smilax grandifolia Ung. sp. Taf. I, Fig. 2:1. Diagn. u. Lit. s. Engelliardt, Dux S. 149. Dazu: Heer. Sachalin S. 24. Taf. 1, Fig. 16. Ders., Xorth Grceuland S. 466. Taf. 45, Fig. 6«, 7, Ettingsliausen, Wetterau S. 821, Taf. 1, Fig. 6. Ders., Ra.doboj S. 44, Taf. 4, Fig. IS, 19. Ders., Lesben I. 8. 219, Taf. 3, Fig. 5. Ders., Schönegg. I. S. 82, Taf. 2, Fig. 23—38. 1* 12 Ein die Nervatur ausgezeichnet zeigendes Blatt. A.i. A. : Sniilax aspera L., besonders var. S. niauritanica Desf. (Canar. Inseln, Älilteluieergeb., Orient, Ostindien. ) — Z. V. : Oligociin bis Oberuiiocän. Smilax paliformis Heer. Taf. I, Fig. 17. Dia.i;ii. s. Heer, Balt. Fl. S. 62. Z. V. : Oligocän. — Für Bühmen neu. Smilax moskenbergensis Ett. Taf. I, Fig. 18. |-.ttii^i.'sli:iu>(Mi, Stcioi-mark S. 22, Taf. 1, Fig. U. Ders,, Leobon S. 280, Taf. 3, Fig. 6. Diagii. a. a. ü. Z.V.: Oligorän, Miocäu. — Für Böhmen neu. Smilax sp. Taf. I, Fig. 2ü. Von einem Smilaxblatte liegt nur ein Bruchstück vor, das auf ziemliche Grösse des (ianzen hin- deutet. In der Gestalt kommt es mit Blättern von Smilax lingulata Heer (Balt. Fl. S. G.i, Taf. 16, Yig. 8 — 10) überein, auch darin, dass es 5 Längsnerveu zeigt, von welchen der mittlere der stärkere ist, und die seitlichen schwachen mit dem Rande parallel laufen. .Jedoch unterscheidet es sich durch den Verlauf der Xervillen, der dem von S. grandifolia Ung. sp. ähnlich ist und daher weite Maschen bildet, während sich die von erstgenannter Art viel kleiner und dicht gedrängt zeigen. Zu S. häringiana Ung. darf es nicht gestellt werden, da bei dieser sich die mittleren drei Längsnerven stark erweisen. Wahrscheinlich gehört die beigefügte Beerenfrucht einer Smilax-Art au. (Taf. I, Fig. 28.) Familie der Typhaceen DC. Gattung Tifftlin L. Typha latissima AI. Br. Iiia;iii. u. IM. s. Engelliardt, Diix S. 150. Mehrere Stücke von verschiedener Länge und Breite. A. j. A. : Typha latifolia L. (Europa, Asien, Nord- Amerika, i Z. V.: oligorän, Miocäu. Gattung &jftat'f/fitiinnt L. Sparganium valdense Heer. T,it. s. Kngelhardt, Jesuitciigr. S. 17. Es sind nur männliche runde Blütenkätzchen gefunden worden. Z. V.: Aquitanien. Familie der Abietineen Rieh. Gattung t'ititis L. Pinus hepios Ung. sp. Tat. I, Fig. l'.i. Heer, V\. d. Schw. I. S. 07, Taf. 21, Fig. 7. Ders., CaU. Fl. S. .53, Taf. 14, Fig 2—4. Kttiiigsliausen, Sagor I. S. 13, Taf. 1, Fig. 29. .S'yn. l'inites hepios Uiiger, Iconogr. ))I. foss. S 20, Taf 1.3, Fig 6—9. Massaloiigo, Fl. foss. Senigall S. 161, 'l'af .5, Fig. 15, 16; Taf. 40, Fig. 10. Die Nadeln stehen paarig, sind sehr lang, düuii, rinuig, die Scheide ist verlängert. Es war mir während der Bearbeitung unseres reichen Materiales aufgefallen, dass sich duichaus kein Best von einem Vertreter der Familie der Abietineen, welche bisher fast in allen böhmischen Lokal- tloren nachgewiesen werden konnte, voifand. Erst unter den Stücken der letzten Sendung l)emerkte ich die hier abgebildeten Nadelfragmente. Als solche sind sie aufzufassen, da sie unbedingt noch weiter ge- reicht haben, a})er durch eine Absonderungskluft des Gesteins zerrissen wurden. Die xon Uiiger und Ettingshauseu hierhergerechneten Nailelpaare sind düun; aber die von eisterem wiedei-gegeheneu zeigen, unter sich verglichen, doch verschiedene Stärke, wie es auch bei den Schweizer Exemplaren beobachtet werden kann. Die F.xeiuplare von liixhöft, welche Heer als fraglich bezeichnete, besitzen bedeutendere Dicke als die übrigen, gehör(m aber doch vielleicht hierher, da, wie unser Exemplar zeigt, die einzelnen Nadeln eines und desselben Paares ja in sehr verschiedener Weise ausgebildet sein konnten, wcsliall) ich sie vorläufig noch zusammen lasse. A. j. .\.: l'iuus Laricio Poir. (Süd-Euroiiai. Z. V.: Oligocän, Miocäu. — Neu für ISöhuieu. 13 Familie der Cupressineen Rieh. • iattiiiii: MjihiH't'ilt'itK Kndl. Libocednis salicornioides. Kndl. sp. I»i;i.irn, u Lit. s. EiiL'^Uinnll, l.citni .^fittel•;■r■l). S. 3(;8. Dazu: Ders., .Tcsuiti'iiü;!-. S. IS, Tat'. 1, Vhs. 127 -3li. Eine Monge von einzelnen P.liltteiii verschiedener Grösse, wolil erlialtene nielirfaih verzweigte Ast- stücke und ein 20 r>ii langes und 3 nun breites Aststück, das mehrfache Gabelung und am Ende Blätter zeigt. A. j. .\.: Libocedrus decurrens Torr., verwandt durch die ülätter (Californieu); L. chileusis Emil., verwandt durch die \'erz\veigung (Süd-Chile). Z.V.: Oligocäu bis Pliocän. Gattung l'fillilris Veut. Callitris Brongniarti Endl. s}!. Diagn. u. Lit. s. Engelhanlt, Leitni. Geb. S. 370. llazu: Ettiiigshauseu, Sagor I, S. 9. Taf. 2, Fig. 3o, :il. Sa]i()i-ta : Öud-Est de la France. I. S. 56, Taf. 2, Fig. 6; Taf. 3, Fig. 1: Tl. S. 188, Taf. I, Fig. ll Engelliardt, Jesuiteiigr. S. Is, Taf. 1, Fig. 32. Eine Anzalü gegliederte Stengelstücke, schön erhaltene Zäpfchen und eine Musterkarte von Flügelsameu. A. j. .\.: Callitris ijuadrivalvis Veut. (X(u-d-,Vfrika). Z. V.: Oligocan, .Miocän. Familie der Podocarpeen Endl. Gattung I'inliH'in'i»tis Her. Podocarpiis eocenica Ung. Liiai;ii. u. Lit. s. Engelhardt, Meuselwitz S. 9. Hazu : Ettiugsbauseii, Scliuuegg L S. 70. Tat. I. Fig. 9i. Massaluu"cj FL foss. Seiiigall. S. 1G6, Tat'. 5, Fig. 36: Taf. 29, Fig. Ki. Mehrere Blätter. A. j. A.: Kleinere Blattformen von Pinus glomerata Don. (Peru.) Z. V.: Eocän bis Miocän. Familie der Myriceen Rieh. Gattung yMfßrif'ft L. Myrica salicina Ung. Diagn. ü. Lit. s. Engelhanlt, Meuselwitz S. IL Dazu: Sa|>orta, Sud-Kst df la l'raiice II, S. 103, Taf. .5, Fis. 6. Eugelhardt, Grasseth S. 290, Taf. 2, Fig. 10. Ein Blatt, das in aussergewöhnlicher Weise die Nervatur zienüich deutlich zeigt, aus der die grosse Ähnlichkeit mit Myrica Faya L. (Nord- Amerika) besser als an den bisher gefumlenen Exemplaren hervorgeht. Z. Y. : Oligocäu. MiDCän. Myrica acuminata Tng. Diagn. u. Lit. >. Eu'jelhardt, Meuselwitz S. 12. Dazu; Engelhardt, Leitni. Geh. S. 3.'i7. Taf. L Fig. 5: S. 374. Taf (>. Fig. 2. Ders.. .Jesuitengr. S. 20, Taf. 2. Fig. 9. Jiers., Du.x, S. 153. Taf. 3, Fig. 13. Einige Blätter. Die da uiul dort mit erweiterter Basis wiedergegebenen Blätter dürfen kaum hierhergerechnet werden. Z. \.: Im (»ligocän häutiger als im Miocän. Myrica lignitum Ung. Diagn, u. Lit. s. Engelhardt, Cxprissch. S. 7. Einige Blätter. A. j. .\. : ^lyrica )ien^ylvanica Ltini. iXoid-.\merika). Z. \'. : \'om Oligocan ijis ins Pliocän. Myrica laevigata Heer. L>iagn, u. Lit. s. Engelhardt. Meu.selwitz S. 13. Ein Blatt, das leicht als zu Myricti hakeaefolia Ung. sp. gehörig angesehen werden koiuite, doch widerspricht dem die feinere Te.xtnr, die von Heer als entscheidender Unterschied beider .\rten auge- geben wird, A. j. .V : .Myrica cerifera I^. (Xord-Amerikiii. Z. \.: Eocän bis Obermiocaii. 14 Myrica hakeaefolia Uiij;. sp. Diagn. u. Lit. s. Ensdliardt ; Gvasseth S. 291. Dazu: Ders., .Tesuitougr. S. 20, Taf. 2, Fig. 3—8. 27. Ders., Dux S. 154, Taf. 4, Fig. 1—0, 15—22. Eine Anzahl Blätter. A. j. A.: Myrica macrocarpa H. B. (Peru, Neu -riianada). Z. V.: Eocän, Oligocäii, vereinzelt im Miiicän. Myrica banksiaefolia Ung. Diagn. u. J.it. s. Engelhardt, Jesuitcugr. S. II). Dazu: Heer, Balt. Fl. S. 07, Tat'. 18, Fig. 4. Ders., Alaska, S. 28, Taf. 2, Fig. 11. Ders., Zsilthal S. 13, Taf. 1, Fig. 7. Einige IJlätter. A. j. A.: Myrica cerifera L. (Nord-Amerika), M. esculenta Don. (Nepal) und M. californica Cham. (Califoruicn). Z. V. : Unteroligociin l)is Obenniocün. Familie der Betulaceen Bartl. Gattung Bettitft Touiii. Betula Brongniarti Ett. Diagn. ii. Lit. s. Ettiugshausen, llilin I. S. 4 6. Zwei Blätter. A. j. \.: Betula lenta L. (Nord-Amerika). Z. V.: Oligocau bis Pliocän. Familie der Cupuliferen Endl. Gattung Cfirpinits L. Carpinus pyramidalis Gaud. Diagn. u. T,it. s. Ettingshauseii, liiliu I. S. 49. Dazu: Engelhanlt, Dux S. 1.57, Taf. .5, Fig. U. Zwei Blätter und eine Cupula. Z. V. : Oligocän, Miocän. Carpinus Neilreichii Kiiv. Taf. I, Eig. 13. Diagn. s. Knvats, Enlübenye S. 23. (Taf. 4, Fig. 1, 2.) A. j. A.: Carpinus duinensis Scop. (Sicilien, Mittelitalien, Südosten Europas bis Süd-Kaukasus und Krim.) Z. V.: Hier zum ersten Male im Oligocän; bisher nur aus dem Obermiocän bekannt. — Neu für Böhmen. Gattung Oslri/u Willd. Ostrya Atlantidis üng. Diagn. u. Lit. s. Engelhardt, Jesuitengr. S. 24. Dazu: Sajiorta, Sud - Est de la France IL S. 254, Taf. 6, Fig. 4. EltingshausPii, Steiermark S. 30, Taf. 2, Fig. 11 — 13. Ders, Sagor I., S. 177, Taf. 4, Fig. 13—18. Ders., Leoljen S. 2f)4, Taf. 2, Fig. 29. Nur ein IJIatt und ein Nüs.schen. A. j. A.: Ostrya virginica Willd. (Atlant. Nord-Amerika von Canada bis Elorida, .Japan). Z. \'. : Oligocän, Miocän. (iattnng Corfßlns L. Corylus insignis Heer. Diagn. u. Lit. s. Menzel, Sulloditz S. 11. Dazu: Heer, North Greenland S. 469, Taf. 49, Fig. 5. Ders., Nachtr. zu Grönland. S. 14, 'laf. 2, Fig. 22. Ein Blatt. A j. A.: Corylus rostrata Ait., C. americana Wall. (Nord -Amerika). Z. V.: Oberoligocän. Untermiocän. Corylus grosse-denlata Heer. J)iagn. u Lit. s. lOii'.'olhardt, .lesuitcngr. S. 24. Ein Blatt. Z. \'. : ,\ijiiitanicii. 15 (iatliins 1'iistati€'a Tonrii. Castanea Kubinyi KUv. Taf. I. l'iu. 21—23. 25. Diagn. u Lit. s. iMmolliarilt, ('aiihiyrabcii S. 178. Zwei Blätter. Nach und nach sind üliittor, Blüten und rnichte von dieser l'Hanze nacligewiescn worden, s(i dass wir sie den bestgekauutcsten Arten anreihen dürfen, nur fehlten noch die kapselartigen Hüllen, welche wir so glücklieh waren, unter den Berander Fossilien zu finden. Sie unterscheiden sich von denen der analogen jetztweltlichen Art sofort durch ihi'e geringere (irosse, wie das von den Früchten bereits liekannt war, kommen aber durch ihre igelstachelige dichte Bekleidung mit ihr id)erein. Bei Fig. 21 kiinnen wir erkennen, wie dick sie war, aber auch den kurzen dicken Stiel, wie er Castanea eigentiimlich ist, er- blicken. Zwei auf der Rückenseite gewölbte, auf der Bauchseite flache Früchte sind ebenfalls sichtbar. Gattung Oiiert'iis L. Quercus Lonchitis Ung. Diagn. u. Lit. s. Ettingsliausen. Sagor I. S. 2.3. Dazu: lltcr. l'l. d. Srlnv. II. S. 5u. Tat'. 78. Fiu. 8. 0. III, ^. ITü, Taf. 151. 7vs. 19—24. Sismonda, PiiMiioiit S. 4.3. Taf. 19, Fi-, 5; Taf 27. Fig. 5. Kiigflliai-at, .Tesuitcimi-. S. 22. Taf 2. Fig. 28—32. IMeliiere Blätter. .\. j. .\.: i>)nereus lamifolia Schi. (Sud-lMcxicu.) Z.V.: Oligocän. Miocän. Quercus meditleranea Ung Diagü. u. T,it. s. Ettingsliauseii, Ililiii I. S. (JO. l)azu; Kiigelkarilt, Drauiili. v. Sachsen. S. 18. Taf 4, l-'l;;. (i. Dm-«., Jesuitengr. S. 22, Taf 2, Fig. 33. Ein r>latt, dessen eine Hälfte auch die feinere Nervatur zeigt. A. j. .V.: Quercus pseudococcifera Desf. (Süd-Europa, wärmeres Asien.) Z.V.: Oligocän. Miocän. Quercus Gmelini AI. Br. Diagu. u. Lit. s. EngeIharflt,-.Jesiiitengi-. 23. Dazu: Gaudin. Toscane S. 33, Taf. 7, Fig. :-;. Ettingshansen, Wetierau S. 337, Taf 2, Fig. 7. Sj-ii. .luglans rostrata Ludwig, Palaeont. VlIL Taf 5.5, Fig. 1—4. Mehrere Fragmente, welche Bezahnung und Nervatur in ausgeprägtester Weise zeigen. A. j. A.: Quercus lancifolia Schi. (Me.xico.) Z. V.: Oligocän, Miocän. Quercus Charpentieri Heer. Iliagn. u. Lit. s. Engelhardt, Insuiieiigr. S. 23. Ein schlecht erhaltenes Bruchstück eines kleineren Blatte^. Z. V.: In Böhmen schon während des Toirurien. später im Aijuitanien. in Italien noch im Obermiocän. Quercus nereifolia AI. Br. Diagn. u. Lit. s. Fiiedricli, Prov. Sachsen. S. 21. Drei Blätter, von denen eins auch die feinere Nervatur zeigt. A. j. A.: Quercus Pliellos L., Qu. imbricaria Mich. (Südliches Nord-Amerika.) Nach Heer auch Qu. Skinneri Benth. (Onateniala.) Z. V.: Unteroligocän bis Obermiocän. Quercus cruciata AI Br. Taf. I. Fig. 27. Diagn. u. Lit. ^. iMenzei. Sulloditz. S. 13. Ein Blatt. Anfangs hielt ich unser Blatt als zu einer neuen .\rt gehörig, doch veranlasste mich die grosse Ver- änderliihkeit der Formen bei einzelnen Spezies, z B. Qu. furcinervis Bossni. sp., es mit ähnlichen bereit- abgebildeten Blättern zu vergleichen, ebenso mit den in den Schweizer Museen vorhandenen, wodurch ich zu der Überzeugung gelaugte, dass eine Ziisamuu'nfassung von unter verschiedenen Namen beschriebenen Arten wohl angezeigt sei. In dieser Beziehung schliesse ich mich Ettingshausen völlig an, wenn ich auch vorläutig noch nicht soweit wie Menzel gehen möchte. A. j. .\.: Quercus falcata Mchx. (Nord-Amerika). Qu. illicifolia Wanuenli. (Central-.Vmerika). (^)ii. nigra L. (Süd-Europa.) Z.V.: Oligocän, Miocän. Quercus Pseudo-Alnus Ett. Diagn. n. Lit. s. Engelliardt. Dux S. 15^'. Zwei Blätter, eins mit ausgezeichnet erhaltener feiner Nervatui'. A. j. A. : Quercus alnifolia Poch. (Cypern.) Z. \'. : Oligocän. Miöcan. 16 Quercus Artocarpites Ktt. Piagn. n. Lit. s. Engelharclt, Jesuilengr. 23. Eine (Irundhälfte mit gut erhaltener feiner Nervatur und mehrere zugespitzte Spitzenteile. Z.V.; Atiuitauieu und Lausanne- Stufe Böhmens. Familie der X31maceen. Gattung thnus L. Ulmiis longifolia Uug. Jiia^ii. u. Lit. s. Mpm/cI, Sulloditz. S. 15. Ein Blatt. Z, \'.: Oligocän, Miociin. Ulmus Braunii Heer. Diagn. u. Lit, s. Menzel, Sulloditz. Dazu: Massalongo, FI. foss. Senigall. S. 211, Taf. 21, Fig. 10; Tat'. 42, Fig. 18. Sismoiida, Pieiuont. S. 47, Taf. 19, Fig. 4. Eine Anzahl Blätter und Blattstücke. A. j. A.: Uinius ciliata Erh. (Europa, Kaukasus.) Z. V.: Oligocän, Miocän. Ulmus Bronnii üng. Diaiiii. >. Heer, Fl. d. Sclnv. II. S. .58. Lit. s. Engelhardt, Leitni. Geb. S. .377. Dazu: Gaudin et Strozzi, Coutrib. ii la tl. foss. ital. 11. S. 47, Taf. 3, Fig. :!, 9. Sisnionda, Piemont S. 48, Taf. 17, Fig. 7. Engelbai'dt, .Tesuiiengr. S. 25, Taf. .■!, Fig. 10—14; Taf. 4, Fig. 25, 30. Ein Blatt. A. j. A.: Ulmus campestris L. (Europa.) Z.V.: Oligocän, Miocän. Meine Stellung zur Frage der Zusammenfassung von dieser Art mit U. longifolia Ung. und U. pluriuervia Ung. s. Bosnische TertiaerpH. S. 86. (iattung l'Innerii Willd. Planera Ungeri Köv. sp. Diagn. u. Lit. s. Engelliardt, ('aplagraben. S. 181. Eine reiche Musterkarte von Blättern verschiedener Grösse und Form, darunter solche mit ausge- zeichneter Erhaltung der feineren Nervatur, auch mehrere beblätterte Zweige. A. j. A. : Planera lüchardi Mich. (Kaukasus, Nord-Persien, Südufer d. Kaspisees.) Z. V.: Obere Kreide d. Polarländer bis ins Pliocän. Familie der Celtideen. Gattung C'ellis L. Celtis bohemica nov. sp. Taf. 1, Fig. 5.5. Da.s Blatt ist gestielt, elliptisch, am Piande gesägt, mit drei (Jrundnerven, von denen der mittlere stark und gerade ist, die seitlichen steil aufsteigen und Schlingen nach aussen absenden; die Seitennerven steigen steil auf, verbinden sich unter einander und sind durch (luerlaufende Nervillen verbunden. Unser einziges Blatt, welches leiiler nur unvollständig erhalten ist, darf nicht zu Celtis trachytica Ett. gerechnet werden, da die BlattHäche nicht in den Blattstiel verschmälert ist, aucli weniger tief eingeschnittene Zähne zeigt, eben so wenig zu Celtis vulcanica K('iv., da der Grund nicht ungieiclihälftig ist, auch bei dieser Art die Zähne sich viel grösser erweisen. Von den Blättern der Celtis Japi^ti Ung. weicht es noch mehr ab. Ich kenne keine Art, die völlig übereinstimmende Blätter besässe. In der Grösse kommt imser Blatt mit solchen amerikanischer Arten überein, in der Berandung und Nervatur mit Celtis austraiis L. (Troj). u. südl. Afrika.) Familie der Moreen Endl. (iattung #»•#*# Tourn. Ficus lanceolata Heer. I)iagii. u. Lit. s. Engelliardt, Grassetli S. 297. Dazu: Ders., JesuiteuLrr. S. 2.S, Taf fi, I-'ig. 4. Friedricb, I'rov. Sacbsen S. 103, Taf 11, Fig. 4 (V). Mehrere Blätter und Blattstücke mit teilweis crliaKcncr vullständiger Nervatur. A. j. A. : Ficus princeps Knth. (Brasilien i Z. V.: oligocän bis Obermiocän. 17 Ficiis Hercules Ett. Ettinitshauseii, Bilin I. S. 74. Tat'. 21. Fi;;. 1 Dil! GruiKlhiilfte eines Blattes mit teilweise sehr s"ter Erhaltmit,' der feineren Nervatur. Z. X.: Olioocilu Bühnieus. Ficus Lereschii Heer. Diaaii. 11. l.it. s. Kiis^clhardt, Jesiiiteii.i;r. S. 27. Hin wolilerlialtenes Blatt. .\. j. A.: Fieiis itoimlifolia Vahl. iAral)ien.| Z. V.: Oheroiigoeän. Ficus arcinervis Bossm. sj). Di;i,i;ii. u. Lit. s, Kii,t;ollKinlt, Mciiselwilz. S. 18. Dazu: Vc>lpiiovsllatt und ein Blattstüek. A. j. A. : Piatanus occidentalis L. (Nord-Amerika.) Z. V.; In Nord-Amerika bereits in der Kreide, iu Europa vom Unterojigoeau liis zum I'iiocän. Familie der Salicineen Rieh. Gattung ÄV*//.r L. Salix longa AI. Br. I'iagn. u. Lit. s. Engelliardt, .Tcsuitciigr. S. 29. Blätter und Miattstücke, mehrere Früchte. ,V. j. \.: Salix vimiiialis L. (Europa., Nord-Asien.) Z.V.: .Vquitanieu Böhmens, Miocän d. Schweiz. Salix angusta AI. Bl. LiaLMi. u. Lit. s. Kiigclliardi. Sulldditz. S. 13. Blätter und Blattstücke von verscliiedener Breite. Dass diese .Vrt wohl mit der vorigen zu vereinen sei, sprach ich schon a. a. Orte aus. A. j. A.: Salix vimiiialis L. (Europa.) Z. V.: Oligocän bis Obermiocäii. (lattung i'o/ntlus L. Populus mutabilis Heer. Diagii. 11 Lit s. Kiigidhaidt, (irassotli S. 2'M>, Taf, 7, Fig. IS. Dazu: Dors , .lesuiteiigr. S. 2'.1, Taf. C, Fig. 0. 21. Zwei unvollstäudige Blätter von der Form P. m. crenulata, eines von P. m. ovalis. A. j. \.: Popukis euphratica ()liv. (Orient, Central-Asien.) Z. \'. : (JJigocän, IMiocän. Familie der Laurineen Juss. Gattung litiui'us L. Laurus primigenia Ihig. Diagu. u. Lit. s. Staub, Zsilthal S. 303. Nur P>ruchstücke in verschiedenen Formen, neben sehr schmalen auch breitere. A. j. A.: Laurus cauariensis Webb. (Canarische Inseln.) Z. V.: Eocän bis Obermiocän. 3 18 Laurus Lalages L'ng. I)i;i,i;ii u. I.it. s. Eiigellianlt, Jestiiteiigr. S. 30. Dazu: Ders., Dax S. IGG, Taf. 8, Fig. 5. Ein Blatt. Ettingshaiisen möchte diese Art als zu Ficus oder den Apocvnacoen gehöiig des langen Stieles wegen halten. Z. V.: A'orzugsweise im Oligocän, vereinzelt im Miocän. Laurus ocoteaefolia Ett. Diagn. u. Lit. s. Kiigelhai-dt, Grasseth S. 301. Mehrere Blätter. Bei einem Blatte fand sich die Nervatur vollständig erhalten vor, selbst die sehr kleinen Maschen waren vollzählig und unverwischt vorhanden. A. j. A.: Ocotea guianensis Aubl. (Guiana.) Z. V.: Oligocän, Miocän. Laurus Reussi Ett. Kttingsliaiiscii, liiliii II. S. 5, Taf. 31, Fig. 5, II. Zwei Blätter. Aus dem seltenen Auftreten von Besten dieser Art darf wohl geschlossen werden, dass sie zu den selteneren Pflanzen der böhmischen Tertiärtlora gehört haben möge. Die Nervatur unseres einen Blattes ist bis in die kleinsten Theile wohl erhalten geblieben. Z. V.: Oligocän Böhmens. Laurus protodaphne Web. Diagu. u. Lit. s. Eiigolhai-Jt, Grasseth S. 29!>. Es fanden sich nur unvollständige Blätter vor. A. j. A.: Laurus nobilis L. (Wärmeres Asien.) L. canariensis Webb. (Cauarische Inseln.) Z. V.: Oligocän. Laurus Agathophyllum Ung. Diaun. 11. Lit. s. Ettiiigshauscii, Sagor I. S. 35. Ein sehr gut erhaltenes Blatt. Z. V.: Oberoligocän, Untermiocän. Laurus styracifolia Weber. Li:i,:;ii. s. Heer, Fl. iL Sclnv. II. S. 79. Lit. s. Menzel, Sulloditz S. 23. Ein Blatt mit ausgezeichnet erhaltenen Details der Nervatur, dem der Grund fehlt. A. j. .\.: Laurus Sassafras L. (Südl. Nord-Amerika.) Z. V.: Oligocän, Miocän. Laurus Buchii Ett. Diagn. u. Lit. s. Engelhardt, Diix S. IGD, Taf. 6, Fig. 27, 28. Mehrere Blätter mit gut erhaltener Nervatur. Z. V.: Oligocän und Miocän Böhmens. Laurus stenophylla Ett. Taf. I, Fig. 41, 43. iiitinüsliausen, Sagor I. S. 34, Taf. 9, Fig. 10, 11. Z. V. : .\(|uitauien. — Neu für Böhmen. Laurus Fürsfenbergii AI. Br. Liagn. u. Lit. s. Engelliardf, I)ii.\ S. 1G5. Dazu: SaiHirta, Sud-Esl de la France III. S. 75, Taf. 7, Fig. 2. Ein Blatt, das sich infolge der Verkohlung schwarz zeigt und die obersten Seitennerveu nicht erkennen lässt. A. j. A.: Laurus nobilis L (Wärmeres Asien.) Z. V.: A(|nitauien bis Oeuinger Stufe. Gattung SiiHftiifrtiH Nees ab Eseub. Sassafras Aesculapi Heer. Liagii. 11. Lit. s. EltingshauscM, liiliii II. S. 8. Ein schön erhaltenes Blatt. Blätter dieser Art fanden sich in Böhmen in sehr verschiedener Grösse im Oberoligocän, in der Schweiz in der Oeuinger Stufe. Sie stimmen mit den ungeteilten von Sassafras ofticinalis Nees. welche in Noid-.\merika an Ufern der Flüsse vorkommt, ül)erein. Zwei- bis dreilappige unserer Art sjnd meines Wissens nirgends gefunden worden und bleibt deshalb die i'rage noch otlVu, ob diese Species dergleichen 19 wolil jicliaht, habe odor üb sirh diese erst in der posttertiäreii Zeit iiei ausgebildet lial)eii. Uedeukt mau jedoch, dass bei anderen, so\v(dil cretaciselien als tertiären xirten dreihippifje Formen eine IJefieimässij,'keit sind, so kann \v(dii erwartet werden, dass soKdie aueh von nnserer Art nocii nach.uewiesen werden. Sassafras primigenium Sap. Tat. I, Fig. 47. SiiiM.ii.i, Sc,:;, Hill. S. 78, Taf. 8, Fis. 9, 10. A. j. \.: Sassafras oi'tieinalis Xees. (Südliches Nord-Amerika.) '/.. V.: Oligocän. — T'ür Fcdimen neu. (iattung tteiizoin Nees ab Esenb. Benzoin antiquum Heer. Dia.sin. u. I.it. s. Menzel, SiiUoilitz S. 21. Dazu: Uiiyrr, K.acloboj S. 17, Taf. 1, Fig. 12. Zwei Bliltter, darunter eins mit ausgezeichnet erhaltener Nervatur. .\. j. \.: Heuzoin odoriferuin Nees. (Nord- Amerika.) Z. V.: Oiigocän, Miociln. Benzoin paucinerve AI. ür. Diagii. II. Tjit. s. Uvrv. fl. d. Sclnv. III. S. 1S5. Ein Blatt. .V. j. A. : Benzoin odoriferum Nees. Z. \'. : Oligociln Biilimens, anderwärts Obermiociiii. Gattung CiiintttHoinntn Burm. Clnnamomum lanceolatum Ung. sp. Diagn. ii Lit. s. Fngelhardt, ürassetli. S. 304. Dazu: Ders,, Jpsuitengr. S. 329, Taf. 14, Fig. 7, 13, 18, 19—22, 25; Taf. 15, Fig. o, I, G, 7, 12, 13. Lesquernu-X, Tert. FI. S. 219, Taf. 36, Fig. 12. Friedrich, Prov. Sachsen S. 2ä, Taf. 1. Fig. 4: S. 58, Taf. 5, Fig. 3, 4; S. 109, Taf. 16, Fig. 5, 10; S. 223. Taf. 29, Fig. 7. Ward, Larainic Group. S. 553, Taf. 16. Fig. 12. Eine Anzahl meist schmaler Blatter ; zwei Blüten. A. j. .V.: Cinnamomum zeylanicum Nees. (Ostindien.) Z. V.: Eocän bis Obermiocän. Cinnamomum Scheiichzeri Heer. DLagn. u. Lit. s. Staub, Zsilthal S. 313. Eine Anzahl Blätter und Früchte nebst einer Blüte. A. j. A : Cinnamomum pedunculatum Nees. (Japan.) Z. V.: Eocän bis l'liocän. Cinnamomum polymorphum AI. Br. sp. Taf. III, Fig. 65, tu), 72, 7P.. Diagn. II. Lit. s. Staub, Zsilthal S. 328. Dazu: Cunwentz, BenisteinÜ. IL S. 51, Taf. 5, Fig. ii—8. Ettingshauson, I.ecdien S. 309, Taf. 4, Imr. 20. Blätter, Blüten, Früchte. A. j. A.: Cinnamomum zeylanicum Nees. (Ost-Indien.) Z. V.: Oiigocän bis Miocän. Cinnamomum Rossmässleri Heer. Diagn. ii. Lit. s. Staub, Zsilthal S. 325. Blätter und Blattstücke. A. j. A. : Cinnamoninm zeylanicum Nees. (Ost-Indien.) Z. V.: Eocän bis Miocän. Cinnamomum Bucliii Heer. Diagn. u. Lif. s. Fngelhardt, Meuselwitz S. 20. Dazu: Ders., Du.x S. 167, Taf. S, Fig. 6. Mehrere Blätter. A. j A.: Cinnamomum Camphora L. sp. (Japan, China.) Z. \'.: Eocän bis Obermiocän. Cinnamomum subrotundum AI. Br. sp. Diagn. u. Lit. s. Fngelhardt, Dus S. 168. Dazu: Ettingshaiisen, Steiermark S 46, Taf. 3, Fig. 20. Nur ein Blatt. Z. V. : (!)ligocän, Miocän. Cinnamomum retusum Heer. Heer, FI. d. Schw. IL S. 87, Taf. 93, Fig. 12—14; Taf. 94, Fig. 20 f. Nur ein Blatt mit ausgezeichnet erhaltener Nervatur. Diese Art ist, wie Heer bereits andeutete, wahrscheinlich nur eine Form von Cinnamomum subro- tundum AI. Br. sp. Es fehlt jedoch zur Zeit an ausreichendem Material, um dies mit Bestimmtheit nachweisen zu können. Z. Y. : Oiigocän bis Obermiocän. 3* 20 Gattung ntiphuotfene Ung. Daphnogene Ungeri Heer. HiaL'ii. u. l.ii. s. Staub, Zsiltlial S. 338. Eine Anzahl Blätter mit lauger allmählicher Zuspitzung. Z. V.: Eücän bis Obermiocän. Gattung NevlaiulvH Rottb. Nectandra arcinervia Ktt. Ettiiigsbauseii, Bilin II. S. 8, Taf. 33, Fig. 1—3. Ders., Leobon I. S. 307, Taf. 2, Fig. 27. Ders., Scliöiiegg I. S. 99. Tat". 4, Fig. 14. Eine grössere Anzalil schön erhaltener BLätter. A. j. A.: Nectandra angustifolia Nees. (Brasilien.) Z. V.: Oligocän, Miocän. Familie der Santalaceen R. Brown. Gattung SuittnlttM L. Santalum salicinum Ett. Diagii. u. Lit. s. Ettingsliauseii, Biliii II. S. 12. Dazu: Ders., Sagor S 38, Taf. 10, Fig. 24, 2."). Nur ein Blatt. A. j. A. : Santalum obtusatum Miij., L. preissiauum Miq. u. a. (Australien.) Z. V.: Oligocän. Gattung Ijepl inner itM R. Brown. Leptotneria flexuosa Ett. Diagn. u. Lit. s. Eugelbardt, Jesuitongr. S. 34. Ein Zweigstück, ausgezeichnet wie keines der bisher abgebildeten erhalten. (S. auch Menzel, Sulloditz S. 19.) A. j. A.: Leptomeria squarrnlosa W. Br. Z.V.: Oligocän. Leptomeria gracilis Ett. Taf. I, Fig. 48, 49. Ettiiigsluuispu, Ilaring S. 48, Taf. 12. Fig. 20, 21; Taf. !3, Fig. 3— R A. j. A.: Leptomeria Billardieri R. Br. (Australien) Z.V.: Oligocän. — Neu für Böhmen. Leptomeria bilinica Ett. Ettingshausen, Bilin IL S. 12, Taf. 34, Fig. 7, 8. Ein Ästcheu mit Zweigen. A. j. A.: Leptomeria acida U. Br. (Australien.) Z.V.: Oligocän Böhmens. Familie der Daphnoideen Vent. (iattung naphne Ett. Daphne profogaea Ett. Ettingshausen, Bilin IL S. 13, Taf 3t, Fig. 1—3, 10. Ders. Leobon I. S. ;il2, Taf. 4, Fig. 3—5. Ein B.latt. Z. V.: Oligocän, Miocän. Familie der Elaeagneen Rieh. (iattung B'.laf'iiiftiiiu L. Elaeagnus acuminata Web. Diagn. 11. Lit. s. Engelhardt, .Icsnitengr. S. 3.'j. Ein Blatt, am Grunde verletzt. Das in Jesiiitengi'. Taf. 8, Fig. 32 wiedergegebene Blatt ist Diosjiyros brachysepiihi var. lancifolia AI. Br. zuzurechnen. A. j. .\.: Elaeagnus angustifolia L. (Europa, Nonl-Asien.) Z. ^'.: Oligocän bis Obermiocän. 21 Familie der Pi'Oteaceen Juss. (iattung Mlinhitlhi'iiim Fürst. Embothrium leptospermum Ktt. Diayn. u. l.it. s. iMi^elluirilt, .It'suitonjrr. S. 35. Zwei Flüyclsamen. Z. V.: Olinocäu. Embothrium salicinum lleci. Diatin. u. Lit. s. lüiucliKirdt, .Tcsuitoiinr. S. ,SG. Dazu: l^ttiiinshiinscii, l.cdlioii I. S. :!!'>. Tnf. 4, V\'ji. l'7. Ein Same. .\. j. .\. : Miuhütliriiuii sali;.;iiinu 1!. Br. ( Australipii.) Z. \'. : Oli^ocaii, Ohi'riniocaii. ('■attung ffrxtuniift Sniitli. Persoonia laurina Hier. Dingii. u. Lit. s. Eiigclliarilt. ('nplaj;nilirii S. 1!II. Ein P.latt. .\. j. A.: l'ersüouia dapliiioidcs R. I!r. (Australien.) Z.V.: liriliuien Aquitaiiicn, Scliweiz Ocniniier Stufe, Slavonit'ii l'Uncan. Persoonia Daphnes Ett. 'l'af. I. Fig. :i2 — .35. Ettiiigshauseii, Prot. il. Vorw. S. 718. Tai". 1, Fig. (;, 7. 1)r)linien neu. Fraxinus palaeo-excelsior Ett. Taf. I, Fig. 5!i. Ettiii-shaiiseii, S.igor II. S. 6, Taf. 11, Fig. 11. Ders., Si-lidiiegg II. S. 287, Taf. 5, Fig. 13—10. A. j. A. : Fraxinus excelsior L (Europa, Xord-Asieu. Orient, lliuialaya.) Z.V.: Oügocilu, Miociln. — Für Böiiuien neu. Fraxinus juglandina Sap. Taf. I. Fig. 58, CO. Saporta, Siid-F:st de la France III. S. 89, Taf. 7, l'ig. 0: Taf 9, Fig. 13 — 10. Ob die Früchte Fig. 52, 5.3 liierher gehören? A. j. A.: Fraxinus juglandifolia Lani., Fr. caroliniaua Desf. (Noril-AnieriJva.) Z. V.: üiigociin. — Für Böhmen neu. Familie der Apocyneen Lindl. Gattung Echitouiutn Ung. Echitonium cuspidatum lloer. Taf. II, Fig. 1, 2. Ilccr. ]•■], (I. Scliw. III. S. 192, Taf. 154, l'ig. 4—6. Saporta, Siid-Est de la l''raiice II. S. 176, Taf. 2, ¥\g. 5. Z. V. : Oligocäu, Miocän. — Für Böhmen neu. Familie der Asclepiadeen R. Brown. Gattung Avertites Elliot Acerates veterana Heer. I'iagu. u. I.it. s. Eiigi-'llioi-dt, Iiux S. 171. Ein Blatt. A. j. A. : Aeerates longifolia Midi. (Ileisses und gemässigtes Amerika.) Z. ^'. : Oligotän, Miocän. Familie der Verbenaceen Juss. Gattung t'ite.M' L. Vitex Lobkowitzii Ett. Diagn. u. Lit. s. Engelhardt, Leitin. Gfli. S. 302. Ein Blatt, dem der Grund fehlt, ein solches oline Spitze. Beide mit ausgeprägter Nervatur. Z. V. : Oligocän, Miocän Böhnieus. Familie der Gentianeen R. Brown. (.Jattung NMetiytiuthe» E. Menyanthes arctica Heer. Diauii. 11. Lit. s. Engelliardt, Jesuitengr. S. 39. Mehrere Bruchstücke, von denen eins genau dem im Jesuitengral)en gefundenen entspricht. Z. V. : Oligocäu. 24 Familie der Convolvulaceen Lindl. Gattung M'ortimi Phun. Porana Ungeri Heer. Taf. 11, Fig. 7. i)i:igii. u, l.it s. Eiiyclliiinlt ]iiix S. 171. Diizu: Dors., .Tesuitengr. S. 40, Tiif. 9, Fig. 6, 8, 38. Ein Blatt, das aurli die feinere Nervatur sclnui erhalten zeigt. Der abgebildete Blutenteil mag wohl hierher gehCireu, da eine andere Porana-Art nicht nachzu- weisen gewesen ist. A. j. A. : Porana vohibilis llnrni. (Birnia, Malaiischer Archipel.) Z. V.: Oligocän, Miocäu. Familie der Myrsineen R. Brown. Gattung JMißi'sine L. Myrsine Doryphora Ung. Diagii. II. Lit. s. .Monzol, Sulloditz S. 41. Dazu: Engolhardt, Meusclwitz S. 24, Taf. 2, Vig. 2, 5. Syii. Aporyiinpliylhim Janceolatuiii l'n.u'ci-, SntzUa S. 41, Tat'. 22, Fig. 1, 2. — IMyrsiiiP Ccntaurornm Uiigev, Syll. pl. foss. III. Taf. 7, Kig. 15 — 17. Ein grosses Blatt mit ausgezeichnet erhaltener Nervatur, ausser dem Taf. I, Fig. 3, wicdergegebeuen BruclistiH-lce. A. j. \.: Myrsine hmcifolia Marl. (Brasilien.) Z. V.: Oligocän, Miocän. Myrsine clethrifolia Sap. Diagn. ii, Lit. s. Kngcllianlt, .h'Siiiteiigr. S. 4e. Eine Anzalil Blätter. A. j. .\.: Myrsine semiserrata Wall. (Ost-Indien.) Z. V.: Aqnitanien. Myrsine celastroides l'-tt. Diagn. u. Lit. s. Kngclhnnll, .Tcsiiilciigr. S. 11. Einige Blätter. A. j. A.: Myrsine liifaria Wall. (Ost-Indien), M. africana L. (Nord-Indien, Afglianistan, Abessinien, Azoren, Cai).). Z. \'.: Oligocän. Gattung Artlisiti Sw. Ardisia Harpyarum F.tt Ettiiig>lKUi-oii. lüliii II. S. 41, Taf. 38, Fig. 1. 2. Der Spitzenteil (Uiies Blattes, der die Ahbildung P'ttingshausens zu ergänzen imstande ist. Hcrvoi'gehoben sei, dass die Maschen des Gewebes von mir eckig, niclit oval gefunden wurden, wie es auch die Abbildung in der Biliner Flora zeigt. Die grösseren sind meist fünf-, die kleineren vierseitig. A. j. .\.: Ardisia Perrottetiana DG. (Pliilippinen.) Z. V.: .\quitanieu Böhmens. Ardisia myricoides Fit. Diagn. II. Lif, s. Kiigclhai'dt, .Tesuiteiigr. S. 42. Nur ein Spitzenstück mit der wohl erhaltenen charakteristischen Nervatur. A. j A : Ardisia augustifolia DC. (I'hilippinen.) Z. V.: Aquitanien Böhmens. Familie der Sapotaceen Juss. (iattiing Siifutluvile» VAX. Sapotacites minor Ett. l)iagii. II. l.it. s. Ettingshausni, Biliii II. S. 42. Dazu: Engnlhai-Jt, .Tesiiitengf. S. 42, Taf 8, iMg. 33, 34; Taf 9, Fig. 21. Ettingsliausoii, Sagor II, S. 13, Taf. 13, Fig. .5—8. Doi-s., Leobeii II. S. 32S, Taf (!, Fig. 11. Dci'S., Schoiicgg II. S. 202, Taf -,, lig. 33—35. Eine Anzahl Blätter, z. T. mit scliön erhaltener Nervatur. Enger vergleicht die Blätter dieser PHanze mit denen von Bumelia retu.'^a Sw. (Jamaica), Ettings- haiiscn mit denen von ii. nervosa Sw. (Gayenne). Da aber auch andere verwandte Gattungen wie Miinusops gleiche Formen und Nervationsvcrliältnisse aufweisen, so schliesse ich mich Fttingshausen an, welcher für jetzt am passendsten hält, sie mit dem Sammelnamen Sapotacites zu bezeichnen. Z. V. . Oligocän bi^ Obermiocän. 25 Sapotaciles Townshendi (uaiul. Taf. II, l'iu. 4. Heer, Fl. rasilien). Z. V.: Oligocän bis Obermiocau. (iattung liftliittt L. Andromeda vaccinifolia Ung. Hiiigii. s. Uiigcr. Solzka S. i'ä. Lit. s. JMciizfl, Sulloditz S. 40. Ein Blatt, dem ein Stück (iriind feblt. A. j. A.: Andromeda calveulata L. (Nord-Amerika, Europa, Asien. I Z. V.: Oligociln, Miocän. Ledum limnophilum Ung. Diiigii II. Lit. s. Eiigelhardt, .Tesiiitciigr. S. 4.'i. Dazu: Eltingshauseu, Seliöuegg IL S. 304, Taf. C, Fig. 21, 22. Ein Blatt. Z. \.: Oligocän, Miocän. ("iattung Kricii L. Erica schoeneggensis Ett. Taf. II, Fig. 3. KtiJiiuslKimcu, Scbuiiegg IL S. 29S, Taf. (i, Fig. 11. Ein Blatt. Z. V. : Oligocän. Miocän. — Für Böhmen neu. Gattung Jlonolr»fni L. Monotropa microcarpa Heer. Taf. II. Fig. .'i. Heer, Fl. d. Si'jiw. JIL S. 9, Taf. 101, Fig. 28. Unsere isoliert auftretende Frucht glaube ich hierherziehen zu müssen, wenigstens spricht nichts dagegen. Ist sie wirklich, wofür ich sie halte, dauu wäre der Beweis geliefert, dass Monotropa lange vor dem Obermiocän existiert halie. Für BOiimen neu. Familie der Araliaceen Juss. (iattung M'antr.r E. Panax longissimum Ung. Diagii. II. Lit. s. FiigolLarilt, .losuitcngr. S. 45. Zwei Blätter. A. j. A.: l'anax simplex Forst. (.Xeu-Sceland.) Z. V.: Oligocän. Familie der Ampelideen Kth. (iattung tili» E. Vitis teutonica AI. Br. Diagii. s. Menzel, tSulloditz S. :;5. Lit. s. Heor, Halt. Fl. S. 91. Dazu: Ettingshauscii, Steiermark S. Go. Taf. 4, Fig. 15. Eine grössere Anzahl unvollständig erhaltener Blätter und vier. Samen. A. J. .\ : .Ampelopsis tricuspidata Siel», et Zucc. (.lapan ) Z. V.: Oligocän, Miocän. Cissus Nimrodi Ktt. I)i;igii. u. I,it. s. Kii'^i'lliardl, Dux S. 177. Hin Blatt. /. \'. : Oliüiicäi:. Miociiu Böhiiicns. liattiiiij; .Impt'htjtxi» .Mich. Ampelopsis bohemica nuv. sp. Tat'. II. l'iu. ■l?<--\n\. l>ii' Dlilttcr sind drei- bis tuiil'zäidiii. die lürittrlK'ii .ulait, (•lliiitiscli-lan/.i'ttfcuniiu, /.iif;rs]iitzt. am Üaudc mit siiitzcii /ahnen lieset/.t. am (irnnde kiir/, gestielt: ihT Mittchiefv ist Israttiu, die seliwruhcren Seitennerven entsprin.üen nnter spitzen Winladn nnd verlantrn ein \\eni,u iutiiiu in die /ahne ilrs Ilan(h.'s, Dass wir es nnt Teilen eines nielirzählipen lüattes zu thiin haben, lasst die r von \'ifis Simsiana Baker, wehdie in den Widdern Bra>ilien^ liiiutii: zu finden ist, sehr iihereinstimmend, so dass es leicht möglich ist, dass unsere Species zur ("attung \'iiis zu ziehen wäre, ^'orlaut^g. bis uns durch Xeufnnde. die hierüber zu entsclieiden vermögen, bestinnnte Klar- lieit wird, mögen sie die ihnen zugewiesene Stellung btdmlten. zumal ja \'itis. Cissus und Am[>elopsis die nächsten Verwandten siml und dundi eine .\ndersstellniig innerlialb dieser »iattungen ein grosser Gewinn doch niclit gescliati'en wurde. Übrigens liat uns Lesi|uereu-\ fi-iUn.'r sclnoi mit .\nipelopsis tertiaria. der einziu bis dahin auf- gefundenen Art aus dem Teitiär der Vendniglen Staaten, bekannt gemacht (Tert, Fl. S. 'I-Wi^ Taf. 43. Fig. 1), welche sich jedocli durch sclunalere und an Seitennerven rei(diere Blätter von unserer unter- scheidet, währenil Form nnd (jrösse der Zähne denen unserer Blätter ganz nahe rücken. Familie der Corneen DC. (i attung Cortlli« L. Cornus rhamnifolia Web. Iliagii. 11. J.it. s. ^^iiuelharilt, ]>ux S. 177 Ein Blatt, /. V.: oli^ocän bis Obermiocän. Familie der Saxifrageen DC. (.iattung Cfftilopettiliiut Sm. Ceratopetalum häringianum Ett. Diagu. u. i.it. ^. Eiiyclharilt Jesuiteiigr. S. ll). Dazu: Der.s.. lUix S. 170, Tat'. 9, Fig. 22. Eine Anzahl Blätter. A. j. A.: ('(U-atopetalnm gummiferum Sw. u. a. (.\ustialien.) /. V.: Oligocän. Mincäu. Ceratopetalum biiinicum I'dt. lUagii. u. ]a>. s. Eui;cllianU, .Icsuiteiigr. S. 4S. Finige Blätter. / V. : ( )liiiiican Böhmens. Ceratopetalum cundraticiense Egh. l-:ii,L.'i'lbar>ll .le-iiiteiii;]-. S. -18, 'I'af. II. l-'i^;' 2. Mehrere Blätter und Blattstiicke. i-äns 4.'i imn breit. /. \". : ( )liL!(icii,n Bidimens. ■1* 28 Gattung Cnnottitt L. Cunonia bilinica Ett. Diagii. u. Lit. s. EngelharJt, .Tesuitcngr. S. 47. Melirere Blätter. A. j. A.: Cunonia capensis L. (Süd-Afrika.) Z. V.: Uligociui Böhmens. Gattung Callicotmi Andr. Callicoma microphylla Ett. Iiiagn. u. Lil. s. Engelhanlt, Jesiiitciigr. S. 48. Ein Blatt. Z. V. : Oligocän Böhmens. Gattung Rf'lanfßerii Canil). Belangera obtusifolia Ett. Ettingsliausen, Bilin III. S. 8, Taf. 40, Fig. 29. Ein Blatt mit abgestutzter Spitze und abgestutztem Grunde. A. j. A.: Belangera tomentosa Camb. (Brasilien.) Z. V.: Oligociin, Miocäu Böhmens. Gattung IVeitimtinnifi DC. Weinmannia glabroides Egh. sp. Diagii. u. Lit. s. Engelhanlt, Leitiii. Geb. S. 3815. Eine grosse Anzahl einzelner Blättchen. A. j. A.: Weinmannia glabra DC. (Jamaika.) Z. V.: Oligocän. Familie der Bombaceen Knth. Gattung tttnnhii.r L. Bombax chorisiaefolium Ett. Diagii. u. Lit. s. EngelharJt, .Tesuitengr. S. ,50. Mehrere Blätter mit schön erhaltener Nervatur. A. j. A.: Chorisia speciosa St. Hil.: Bombax glaucescens S\\. (Brasilien.) Z.. V. : Aquitanien Böhmens. Familie der Sterculiaceen Vent. Gattung SIevculifi L. Sterculia Labrusca l'ng. Diagn. u. Lit. s. Engelhanlt, (i<.linMi S. 20. Dazu: Massalongo, V\. füss. Senigall. S. 318, Taf. Vi, Fig. 0. Saporta et Marion, GcliiKlcn K. 6,5, Taf. 11, Fig. I. Ein prächtiges Blatt. Unser l'.latt war fünflappig, doch sind die äussersten Lappen abgebrochen ; die Seitennerven sind stärker als gewöhnlich, besonders an ihrem Ausgange, was wohl mit der kräftigen Ausbildung des ganzen Blattes zusammenhängen dürfte und mir wahrscheinlich macht, dass auch Sterculia Pseudo-Labrusca Staub (Zsilthal S. .^5,39, Taf. 34.35, Fig. G) zu dieser Art zu rechnen sei. A. j. A.: Sterculia diversifolia Don. (Australien). Z. V.: Von der Ivreide bis zum Obermiocän. Sterculia tenuinervis Heer. Taf. II, Fig. 28. Ilcfi, 11. (1. S.hvv. III. S. 35, Taf. 100, Fig. 7; S. lOfi, Taf. 154, Fig. 24. A. j. A.: Sterculia platanifolia L. (China, Japan.) Z. V.: Oligocän, Miocän. — Für Böhmen neu. Sterculia grandifolia Egh. Engelhanlt, .lesuitengr. S. 51, Taf. 12, l''ig. 5. Ein unvollständiges Blatt. A. j. A.: Sterculia longifolia lioxb. (Trop, Afrika.) Z. V.: Oligocän B(ilnnens. •29 Familie der Büttnei-iaceen R. Brown. (iattung ißotnhefßopuift Tilg. Dombeyopsis Decheni Wcl). Tal'. III, Fig. 8. Uiagn. u. I.it. s. Heer, Kl. d. Sclnv. III. S. aii. Z. V. : Oligocän. — Für liühmeii neu. Familie der Tiliaceen Juss. (lattiing Elfieocarpug L. Elaeocarpus europaeus Ett. Di^igii. u. Lit. s. Eiigelliai'dt, .Icsiiitengr. S. .52. Mehrere aiisgezeiclinet erhaltene Blätter. \. ']. A : Elaeocarpus Cuniingii III). (Luzon.) Z. V.: .\(niit;uiien Höhniens. (iattung yionovfrti Ell. Monocera europaea Ett. sp. S_vn. Hedycfiria euroiiaea Etfiiigsliauseii, liiliii II. S. ;!, Tat' 30, l'ig-, 4. Die Blätter sind elliptisch, gesägt; der Mittelnerv ist s;tark und ninunt nach der Spitze lun aliniählicli an Stärke ab, die Seitennerven sind wenig gekrümmt, gehen unter spitzen Winkeln aus und veihinden sich vom Rande entfernt unter einander : die Randfelder sind mit Schlingen ausgefüllt. Ettingshausen hat in Bilin zwei sicher verschiedenen Ptianzen angehörige Blätter als zu einer .\rf gehörig bezeichnet und sie mit denen der neuseeländischen Iledycaria dentata Eorst. verglichen. Fig. 4 weicht jedoch von dem anderen ganz auffällig ab: einmal ist der Rand verschieden, das anderemal gehen die Seitenuerveu unter viel spitzeren Winkeln aus. Ich scheide deshall) diese Art Blätter aus dieser Gattung aus. Obgleich ich in dem mir überwiesenen Materiale nur ein Bruchstück vorfand, so war bei demselben doch stellenweise die feinere Nervation ganz schön erhalten, während bei dem Kut^chliner Blatte dieselbe so gut wie nicht zu erblicken ist. A. j. A.: Monocera holopetala Sack. (Ost-Indien.) Z V.: .\i|uitanien Böhmens. (iattung fmvewiii Juss. Grewia crenata üng. sp. Hiagn u. Lit. s. Stauli, Zsilthal S. 337. Ein wenig gut erhaltenes Blatt. A. j. A. : Crewia orientalis L. (< >.■^t-Inllien, Aethiopien. C'aplandi, Gr. echinulata Del. (N'idjii n). Z. V. : Oligocän bis Pliocän. Gattung Greu'iopsiM Sap. Grewiopsis Saportana Lesqx. Taf. II, Fig. 27. Lf>.iuer.'u\, Tert. Kl. S. 257, Taf. .50, Kig. 10—12. Unser Blatt zeigt so auffallende Üliereinstimniung mit dem von Lesquereux Fig. 11 abgebildeten, dass ich mich veranlasst sehe, es zu dieser Art zu ziehen. Zunächst ist es häutig, was wohl auch die Ursache war, i:i,nii. u. Lit. s. Eiigelhanlt, ,Ie^uitengl■. S. 52. Blätter und Blattfiagmente. A. j. A.; Ternstroemia dentata Sw. (Guiana.) Z. V.: Oligocän Böhmens. 30 Familie der Acerineen DC. Cattiiii!;- Arer L. Acer trilobatum Stbg. sp. DJaL'ii. 11. Lit. s. Staub, Zsilthal S. 311. Zahlreiche Blätter und Früchte in verscliiedeiien Formen. A. j. .\.: Acer rubrum L. (Ndrd-Amcrika.) Z. V.: Oligocäii bis PliDcau. Acer grosse-dentatum Heer. Dia.irii. u. Lit. s. :\[enzel, Sulloilitz S. 32. Drei schön erhaltene Blätter. A. j. A.: Acer rulirum L. (Nord-Amerika. I Z. V.: Oligocän. Acer angustilobum Heer. Dia'.'n. u. Lit. s. Menzel, Sullotlitz S. 31, Mehrer.' Blätter. Eine Anzahl Flüchte. A. j. A.: Blätter: Acer campestre L. (Siul-Fnropa.) Früchte: A. mnnsppssulanum L. iXonl-Amerika.) Z. V.: Oligocän, Miocän. Acer Bruckmanni AI. Br. Diagii. 11. Lit. s. Kugellianlt. Caiilaffralieii S. 10:;. Ein auf der einen Hälfte verletztes Blatt. A. j. A. : Acer rubrum L. (Nord-Anrrika.) Z. V.: Oligocän bis l'liocän. Acer pseudo-campestre Ung. DiaiTii. 11. Lit. s. Kttingsliauseii, Biliu IIL S. 2o. Ein Blatt. A. j. A.: Acer camiiestre L (Europa ) Z. V.: Oligocän. Miocän. Acer integrilobum Web. Diagii. u. Lit. s Engelhardt, .Tesuitengi-. S. 53. Zwei Blätter. A. j. A.: Acer campestre L. (Europa.) Z. V.: Oligocän bis Obermiocän. Acer decipiens AI. Br. Diairn. u. Lit s. Menzel, Sullodilz S. 33. Dazu: lleiT. l'l. cl. Scliw. 111. S. .JS, Tat'. 97, Kig. 15— 22; S. 1!J!). Tat, 104, Fig. 12. Zwei Blätter mit schön erhaltener Nervatur. A. j. A.: Acer inonspessulanum L. (Süd-Europa.) Z. V.: Oligocän, Miocän. Familie der Malpighiaceen Juss. (iattung fitii/tiffliiftslmin l'ng. Malpighiastrum laurifolium Ung. liiger, >>ll. 1)1. foss. 1. S. 30, Taf. 12, l'ig. fi— 8. A. j. A.: I?anisteria laurifolia L. (M(-xico.) Z. V.: Oligocän, Miocän. — Eur Brihmen neu. Oattiing llirtien Icij. Hiraea bohemica imv. sp. TaL I, lig. (i(i. Die Frucht ist beiderseits mit einen- tliigelartigen Haut umgebm, welche lautlich und von sehr zarten, ^icli meist mehrfach teilenden und auch unter einander verbuiidriii'u Adern durchzogcni ist. (iattung Ti'trttpleris Cav. Tetrapteris minuta Ett. Taf. I, Fig. 71. Kttingsliauseii, liadolioj S. (io, Taf. 2. Flg. 3, P. Dors , Sagor III. S. 20, Taf 31, Lig. 1, .'>. Ders., Loolieii S. 341, Taf. 7. Kig. 10, 11. Eine Frucht. Z \'.: OlJL'ocäii. .Miocän. — Eiir I'.ohnien neu 31 Familie der Sapindaceen Juss. Oattuiiu- Sttftituliis L. Sapindus faicifolius AI. V>v. s|>. Diasii, u. l,if. s. Eiij;('lliarilt. Cyiirissch. S. II ii. Menzel, Sullodit/ S. 33. Bliittchcii uiul Blattcheiistürke in verscliiodencr Gritsse. A. j. A.: S;i[)iiidus suriiianieusis Poir., S. tViitescens Aiibl. ((liiiauaj. Z. \.: oli.nncau Ms l'liociin. Sapindus Pythii Uiijr. liia'.;n. ii l.it. s. Menzel, Snlliulil/ S 34. Dazu: Ktliii^shaiiseii, >a'j()r II. ;>. 30, Tat'. Ifi, l''ij;. iL'. Schön cHiaUene Blilttclien und Hillfton vini Üliittilicn. /. \'. : OÜROcän, iMiocäii. Sapindus bilinicus Ktl Dia'in. IL l.it. s. Menzel, Siilloilitz S. 34. Ein Blättcben. Z. \'. : Oü.uocan, Mincän Büliincns. Sapindus cassioides Ett. Diayii. u, l.il. s. Kiii^elhanlt. .lesuitongr. f^. f)!"». McliiTi-e Blättchen. A. j. .\.: ■riiiuiinia aiisti'alis Rieh, nacii Ettin;;shau-;cn. (Australien.) Z, V.: Oligocäu r>ölinipn?. Ciattiiug iäoifonneu I>. Dodonaea Salicites Ett. hiagn. u. I;it. s. Eiigellianlt, Dnx S. 185. Ein Bhitt ohne Spitze. A. j. A. : Dodonaea siiattilata ii. D. lancifolia Sieb. (Australien.) Z. V.: Meist im Oiigocän, ver- einzelt im Miocan. Dodonaea antiqua Ett. Diagn. n. Lir. s. l'aigellianll, .lesuitongr, S. 5(j. I)azii: I^iiingshanseii, l.eolien II. S. 343, Tat'. 7, l-'ig. l.'i. Ein in der Nervatur sehr schön erhaltenes Blatt. Z. V.: Oligdeän Böhmens. (iattiing 1'ujttittin Blum. Cupania Neptuni Ung. Taf. H, Eig. 2'J. Diagn. u. Lit. s. iMigellianlt. liraunk. v. Sachsen S. 20. Ein Blattchen. {'^ A. j. A : C'iipatiia scrobiciilata iL B>. (Brasilien, Neu-Granada.l Z. V.: Oiigocän, Miocäii. — Eiir Böhmen neu. Familie der Celastrineen R. Bro'wn. Gattting i'eltisirus L. Celastrus prologaeus Eit. Taf. III, Eig. G4. Diagn. 11. Lit. s. jMigelliardt, .Tesuitengr. S. 58. Es ist nur eine Blüte gefunden wonien, kein Bhitt. A. j. A : Ce'astrus rigidus Thuiib., ('. evmo.^us Sol. (Cap) u. a. Z. V.: Meist im (»ligocän, auch im Obermiocäu. Celastrus Endymionis Ung. Taf. IE Eig. 9. fiigei-. Syll. pl. fi.ss. II. S. S, Taf. 2, Fig. 5. Ol) diese Art als selbständige aufzufassen sei. ist nur zweifelhaft; vielleicht ist sie mit Celastrus ox3'pli\llus l'iig. zu vci'cineii. A. j. A. : Celastrus cassinoides Herit. (Canari.sche Inseln.) Z. V.: Oligocäu, Miocän. 32 Ceastrus palaeo-acuminatus Egh. i:ngelliai-(lt, .lesuiteugr. S. 58, Taf. 15, Fig. 2. p]in Blatt mit vollständig erhaltener Nervatur. Zu Celastrus Luciaae Ktt. wegen der geringeren Dicke nicht gehörig. A. j. A.: Celastrus acuininatus Thunli. (Süd-Afrika.) Z. V.: A(iuitanien Böhmens. Celastrus Deucalionis Ett. Diagii. u. Lit. s. Engflhardt, Dux S. 187. Mehrere Blätter. A. j. A, : Celastrus lanceolatus Ecdd. (Cap, Mascarenen-Inseln.) Z. V.: Oligocän Böhmens. Celastrus europaeus Ung. Taf. II, Fig. 1.5. Uiiger, Syll. pl. foss. II. S. 10, Tat'. 2, Fig. 10—15. Etlingshausen, Sagor II. S. 34, Taf. 15, Kig. 2-3—27. \. j. A. : Celastrus myrtifolius L. (.Jamaika.) Z. V.: Oligocän, Miocän. — Für Böhmen neu. Celastrus Hippolyti Ett. Etlingshausen, liiliii 111. S. 3.5, Taf. 48, I-'ig. 11. Ders., Steiermark S. 68, Taf. 5, Fig. 16. De«., Sagor IL S. 33, Taf. 16, Fig. 19, 20. Ein Blatt mit vollstänfliger Nervatur. Die lederige Beschaffenheit zeigt sich bei demselben einmal durch die derbe Textur, das anderemal durch die beileutende Schwärze an. Der Weclisel in der Form, welchem die Celastrusblätter vieifacli nnterworfen zu sein i)flegen, ist durch Ausbildung eines Zahns an einem Rande dargestellt. A. j. .\.: Celastrus campestris Eckl. u. Zeyli. (Sud-Afrika.) Z. V.: Oligocän, Miocän. Celastrus dubius Ung. Diagn. u. Lit. s. Eiigelhardt, .lesuifeiigr. S. 56. Ein unvollständiges Blatt, an dessen einem Rande die Kerbzähne durch kleine spitze ersetzt sind und ein grösseres mit ti'ilweiser Erhaltung der feineren Nervatur. A. j. A.: Celastrus trigiuus DC. (St. ^Mauritius.) Z. V.: Oligocän, Miocän. Celastrus Bruckmanni Heer. Diagn. u. Lit. s. Eugelhanlt, Jesiiitengr. S. 58. , Ein Blatt. Z. V.: Oligocän, Miocän. Celastrus cassinefolius Ung. Diagn. n. Lit. s. Engelhardt, .Jesiiitengr. S. 57. Ein B'att. A. j. \.: Celastrus bnxifolius L. (Cap.) Z. V.: Oligocän, Miocän. Celastrus Persei Ung. Diagn. n. Lit. s. Engelhardt, .lesnitengr. S. 60. Dazu: Heer, Ball. Fl. S. 44, Taf. 10, Fig. 8: S. 94, Taf. 30, Fig. 11 — 13- Ettingshausen, Sagor II. S. 31, Taf. 16, Fig. 1. Mehrere Blätter, darunter eins mit ausgeprägter Nervatur. A. j. A. : Ungcr weist darauf hin, dass C. Persei mit „mehreren Celastrus-Arten" sehr überein- stimme: Heer deutet auf C. coriaceus Guill. (Trop. Afrika) hin, während Ettingshausen ihn mit Elaeoden- dron curtipendulimi Endl. (Norfolk) im Anfange verglich, späterhin aber den Typus von Celastrus anerkannte. Z. V.: Oliiiocäu. Celastrus Androniedae liig. Diagn. u. Lit. s Engelhardt, .lesuitcngr. S. 57. Mehrere Blätter ohne Erhaltung der feineriui Noivatiir. Z. V.: Oligocän. Celastrus Acherontis l'.tt. Diagn ii. Lit. s. Engelhardt, .lesnitengr. S. 57. Dazu: Ders., Dnx S. 186, Taf 7, Fig. 25, 29, 30; Taf. 9, Fig. 26. Zwei Blätter. A. j. A.: Celastrus ampleurifolius Eckl. u. Zeyh. (Cap.). Z. \.: oligocän, ]\Iiocän. Celastrus Etlingshauseni Hier. . ll.-er, FI. d. .■m:1i\v. III. S. 63, Taf. 121, Fig. 14. Ein Pdatt. A. j. A.: Celastrus ramulosus Cunningh. (Australien). Z. V.: Oligocän. 33 Celastrus microtropoides Ett. Etiiiiiisliauseii, Uilin 111. S. ;!.l, Tat'. -18, Fig. 19. Ein Blatt. .V. j. A. : Celastrus seiiegaliensis Lam. ('I'iop. Afrika.) /. X.: Olif^niiln r.iilmii'iis. (Jattung ElaeoUetuhum Jaxi. Elaeodendron degener Ung. sp. Diagii. 11. Tjit. s. Kttiiiusliau^cü, Ililiii 111. S. :!7. Ein Blatt. A. j. A.: Elaeodendron australe Vent. (Australien.) /. V.: Oliiiocän. Elaeodendron grandifolium nov. sp. Tat'. II, Fig. :!0. Das Blatt ist lederig, gross, breit-elliptisch, dornig-gesägt, am (irunde ganzrandig; der Mittelnerv ist stark, gegen die Spitze liin allinälilich verschmälert, die Seitennerven entspringen unter spitzen Winkeln, stehen entfernt und senden geknickte Aste nach den Zahnen ab, die Tertiarnerven sind meist gelimcheu und bilden ein grosses polygone Maschen umschliessendes Netz. Da der Spitzenrand unseres Blattes an Seiteunerven abbricht, niuss die Spitze, so wie sie jetzt ist, durch Verletzung entstanden sein. .\. j. A.: Elaeodendion quadrangulatnm Reiss (Brasilien) und zwar var. latifolia. Gattung IfMfiytenns Eeuill. Maytenus europaea Ett. I)iaj;ii. u. Lit. s. Kngelhardt, Jcsuiti'ngr. S. 59. Dazu: Ettingsliansen, Lcoboii 11. S. 315, Tat'. 9, Fig. 5. Ein Blatt mit Erhaltung der feineren Nervatur. A. j. A. : Maytenus Boaria Mol. (Chile.) Z. V. : Oligocän, Miocän. Maytenus Engelhardtii Menz. sp. Taf. I, Fig. 7. Siin. Celastrus Engelhardtii. Menzel, Sulloditz. S. 30. Das Blatt ist eiföi'uiig, am Grunde gerundet, an der Spitze stumpHich, grob ansgeschweift-kerbig, dicklederig, gestielt ; der Mittelnerv ist kräftig und verdünnt sich allmählich nach der Si)itze zu, die unteren Seitennerven entspringen unter beinahe rechtem, die oberen unter spitzen Winkeln, laufen gerade und verbinden sich entfernt vom Pvande nach gabeliger Teilung, das Netzwerk ist locker und zart. A. j. A.: Maytenus repanda lleiss. (Brasilien.) Maytenus Deichniülleri nov. sp. Taf. II, Fig. 11. Das Blatt ist gestielt, lanzettfiirmig, ganzrandig, ein wenig lederig; der Mittelnerv kräftig, die Seiten- nerven entspringen unter spitzen Winkeln, sind wenig gekrünunt und in Bogen unter einander verbunden, die Eandfelder von Schlingenbogen, die Hauptfelder von einem lockeren, wenig deutlichen Netzwerke erfüllt. Grosse l'bereinstimmung findet bezüglich der Nervatur mit Elaeodendron helveticum Heer statt, doch sind dessen Blätter nicht ganzrandig. A. j. A. : Maytenus attenuata Pieiss. (Brasilien.) (iattung EvoMt/mus L. Evonymus Heeri Ett. Taf. II, Fig. 32. Ettiiigshaiiseii, Sagor 11. S. 35, Taf. 16, Fig. 23. A. j. A. : Evonymus atropurpureus Jacq. (Nord-Amerika.) Z. V.: Aquitanien. — Für Böhmen neu. Evonymus Latoniae Ung. Taf II, Fig. 12, 22, 38. Unger, Syll. pl. foss. II. S. 11, Taf. 2, Fig. 25. Ihrer Nervatur nach dürfte diese Art wohl mehr Celastrus angehören, A. j. A.: Nach Unger Evonymus japonicus L. (China, Japan), E. vagans Wall. (Nepal, Ilimalaya.) Z. V. : In Böhmen im Aquitanien, in Steiermark im Obermiocän. Evonymus tenuifolius nov. sp. Taf. II, Fig. 34. Das Blatt ist lanzettförmig, ganzrandig; der Mittelnerv ist am (irunde kräftig, nach der Spitze zu sehr verdünnt, die Seitenuerven sind sehr zart, entspringen unter spitzen Winkeln, die unteren steigen steil auf, die oberen nähern sich den rechten, die Nervillen sind äusserst zart und bilden ein grob- maschiges, von winzigen Maschen ausgefülltes Netz. 5 34 A. j. A.: Evouyuius dichotomus Hayne (Ost-Indien.) Nicht läugnen lässt es sich, dass unser Blatt auch manche Ähnlichlveit mit denen der neuhoUändisclien Callistachys lanceolata Vent. besitzt, doch sind diese lederig und ist dies eine Merkmal schon genügend, von einer Beziehung auf diese abzusehen. Überdies ist bei beiden die Grösse der oberen Hauptfelder und die der Maschen verschieden. Familie der Hippocrateaceen Kth. Gattung Hippoeraten L. Hippocratea bilinica Ett. Ettingshaiiscn. Biliii III. S. 39, Taf. 49. Fig. 12—14. Ein Blatt mit trefflich erhaltener Nervatur, dem die Spitze fehlt. k. j. .\.: Hippocratea arborea Roxb. (Ost-Indien.) Z. V : Oligocän Böhmens. Familie der Ilicineen Brongn. Gattung ilear L. Ilex ambigua Ung. Diagii. u. Lit. s. Engelhardt, Inix S. 187. Ein Blatt. /.. V. : Oligocän, Miocän. Ilex slenophylla Ung. Taf. II, Fig. .33, 41. Fiigei-, Chi. prot. S. 149, Taf. 50, Fig. 10, 11. Ders., Sotzka S. 48, Taf. 30, Fig. 25. Ders., Syll. pl. foss. II. S. 14, Taf. 3, Fig. 15—27. Heer, Fl. d. Schw. III. S. 71, Taf. 122, Fig. 7—10. Ders., Balt. Fl. S. 96, Taf. 30, Fig. 5—7. Massa- longo, Fl. foss. Seuigall. S. 330, Taf. 29, Fig. 18, 21; Taf. 35, Fig. 24. A. j. .\.: Hex angustifolia Willd. (Nord- .\merika.) Z. V.: Oligocän bis Obermiocän. — Für Böhmen neu. Ilex aspera Ung. sp. Taf. I. Fig. (17, 70. Ettjiig.sliausen, Deiikschr. d. k. k. Akad. il. Wiss. Bd. 63, S. 120. Sijn. Quercus aspera Uuger, Cid, prot. S. li.8, Taf. m, Fig. 1—3. Daselbst Diagii. Ist schon wegen ihrer Spitze nicht mit Quercus sclerophyllina Heer zusammenzustellen. Gattung Ijfihiiliii S\v. Labatia salicites Wess. et Web. Taf. II, Fig. 20. Wcssel n. Weber, Palaeoiit, IV. S. 44, Taf. 9, Fig. 1—3. A. j. .\.: Labatia salicifolia Mart. (Brasilien.) V. V.: Oligocän. Familie der Rhamneen R. Brown. Gattung ithntnntts L. Rhamnus Gaudini H(;er. Diagii. II. I.it. s. Staub, Zsilthal S. 355. Ein Blatt und ein Dorn. \. j. .\.: Pihamnus grandifolius Fisch et. ,"\Ieyer. (Kaukasus). Z. V.: Oligociin bis Oberiniocün. Rhamnus aizoon Ung. Taf. II, Fig. 40 Diagii. II. Lit. s. Heer, Fl. d. Schw. III. S. 81. Dazu: Unger, Syll. pl. foss. II. S. 17, Taf 3, Fig. 41—16. Kttings- hauscii, Leobeii II. S. 3.50, Taf. 9, I'ig. 8. Z. V.: Oligocän, Miocän. — Für Böhmen neu. Rhamnus Graeffi Heer. Diagu. II. Lit, s. Kiigelliardt, .Ifsuitengr. S. 63. Zwei Blätter. .V. j. A.: Rhamnus cathartica L. (Ost-Iiidicn, Noid-Asien.) Z. V.: Oligocän, Miocän. Rhamnus parvifolius Web. Tat". II, Fig. 14. \\C>si'l II. Wcl'er, l'alaeoiit, IV. S. 44, Tat'. S, [•]■;. 10. Z. V.: Oligocän. Kür lioliinen neu. (iattuiig /EiZfßfthim T. Zizyphus Protolotus l iig. Tat'. I, Fig. 10. rnger, Sofzka S. 48, Taf. 31, Kig. 1, 2. Dit^., S\1I. pl. fdss. 11. S. 17, 'l'af. :;, Vv^. 42, 4;i. II( er, Kl. d. Schw. III. S. 71. Taf. 22, Imr 32; Taf. 15t, Fi;; :;.'. \. ,j. A.: Zizyiiliiis Lotus L. (Mitteluieergebiet.) — /. V.: Oligocän bis Obermiocän. Neu lür Iiolinicn. Gattung M'iiliuriix 'iouiii. Paliurus tenuifolius Heer. Taf. II, Fig. 17. Ilccr, Fl. .1. Schw. III. S. (57, Taf. 122, Fig. Sl, Saporfa, Sml-Kst de la France I. S. 122, Taf. 12, Fig. 5. Z. V. : Aqiiitauien. — Für Böhmen neu. Gattung i^eniiitlhint L. Ceanothus ebuloides Web. Diagii. u. Lit. s. Eiigelhardt, .Tesuitengr. S. Gl, Taf. IG. l-ig. 21. Ein an Spitze und Grund verletztes Blatt. A. j. .\.: Ceanothus azureus Desf. (Mexico, Californien.) Z. V.: oligocän. Familie der Juglandeen DC. (iattung Jufßltiits L. Juglans acuminata AI. Br. liiagii. II. Lit. s. Engelhardt, Caplagraben. S. U)P. Einige Blättchen mit gut erhaltener Nervatur. A. j. A. : Juglans regia L. (Mittel- ii. Ost-Asien.) Z. V.: Oligocän bis Pliocäu. Juglans bilinica Ung. Diagii. u. Lit. s. Engelliardt, Caplagraben S. 19ii. Eine griissei-e Anzahl Elättchen von verschiedenen Grössen. A. j. A.: Juglans nigra L., Carya amai'a Nutt. (Nord-Amerika.) Z. V.: Oligocän bis Pliocäu. Juglans vetusta Ileer. Diagn. n. Lit. s. Engelhardt, Jesuitengr. S. PG, Taf. 17. Fig. 11. Ein Blättchen mit schön erhaltener Nervatur. — Diese Ait dürfte wohl nur eine Fonn V(ui .higlans acuminata W. Br. sein. A. j. \.: Jtiglans regia L Z. V.: Oligocän, Mincän. Juglans palaeoporcina Egh. Engelhardt, Jesuitengr. S. 6(5, Taf 17, P'ig. 5. Zwei sehr gut erhaltene Blättchen. A. j. A. : Juglans porcina Michx. (Nord-Amerika.) Z. V.: .Viiiiitauien Böhmens. Gattung Cftft/tt Xutt. Carya elaenoides Ung. sp. Hiagn, u. Lit. s. Engellianlt. .lesuiteiigr. S. G7, Taf 18, Fig. 2— G. Eine grössere Anzahl von gut erhaltenen Blättchen. A. j. A. : Carya olivaeformis Nutt. (Nord-Amerika) nach Fnger. Hinsichtlich der Frucht mag dies gelten; die Blätter der vorweltlichen Art weichen jedoch wesentlich von denen der lebenden ab, so dass leicht möglich ist. dass Frucht und Blätter verscliiedener Species von Unger unter einem Namen vereiiugt wurden. Z. V. : Oligocän, Miocän. Carya ventricosa Stbg. sp. Taf. III, Fig. 60, (17. Hiagn. 11. Lit. s. Friedrich, Prov. Sachsen. S. 214. A. j. A. : Carya ainara Nutt. (Nord-Amerika.) Z. V.: Oligocän bis Pliocäu. — Für Böhmen neu. 3G Carya costata Stbg. sp. Diagu. u. Lit. s. Eiigellianlt, Liebotitz u. Putscliirii. S. 85. Eine Frucht, die durch ihre Grösse auffällt. 7.. V.: Oligocän bis Pliocän. Gattung Plerocaryn Kntli. Pterocarya denticulata Web. sp. Uiagii. u. Lit. s. ( aijlagraben S. 200. Eine grössere Anzahl Blättchcn. A. j. A.: Pterocarya caucasica Meyer. (Transkaukasien.) Z. V.: Oligocän bis Pliocän. Gattung Engeihnrdlin Lesch. Engelhardtia Brongniartii Sap. Taf. III, Fig. 70. Diagn. u. Lit. s. Engelhardt, Cyprisch. S. 16. Dazu: Ders., Jesuitcngr. S. 67, Taf. 17, Fig. 22. Ettingshauseu, Sagor II. S. 199, Taf. 17, Fig. 4-7.' Ders., Leoben II. S. 354, Taf. 8, Fig. 15. Stauli, Felek S. 278, Taf. 18, Fig. 11. Eine Menge Früchte von verschiedener Grösse. — Ich fand ein Blättchen, das dem von Saporta unter dem Namen Engelhardtia decora (Sud-Est de la France I, S. 247, Tai'. 11, Fig. 1) beschriebenen sehr nahe steht, möchte es aber nicht hierher ziehen, um die Verwirrung nicht noch grösser zu maclien, die bereits in der Heranziehung von Blättchen zu den Früchten besteht. — Die unter verschiedenen Namen beschriebenen Früchte sind kaum von einander zu trennen und stellen wohl nur Formen einer Art dar. A. j. A.: Engelhardtia serrata Blume. (Java.) Z. V.: Oligocän, Untermiocän. Engelhardtia detecta Sap. Taf. III, Fig. 7. SaiHirta, Sud-Est de la France II. S. 345, Taf. 12, Fig. 4. Ausser dem abgebildeten Blatte fanden sich noch eine grössere Anzahl Blättchen vor. Dies macht allerdings wahrscheinlich, dass diese Art mit der vorhergehenden in Verbindung stehen möchte; doch dürfte es noch abzuwarten sein, bis beide an anderen Localitäten zusammen gefunden werden, ehe man sie als eine Art darstellend bezeichnet. Auffällig bleibt, dass an vielen Orten, wo Engelhardtia-Früchte gefunden wurden, die Blättchen nicht zu entdecken waren. A. j. A. : Engelhardtia parvifolia DC. (Manila.) Z. V.: Bisher ausser unserer Lokalität nur aus dem Aquitanien von Armissan bekannt. — Neu für Böhmen. Familie der Xanthoxyleen Juss. Gattung \tinllto.rt/fon Kntli. Xanthoxylon Braunii Web. Taf. III, Fig. 30. W.Im.i, ralaeont. II. S. 110, Taf. 8, Fig. 6. Unsere Platte zeigt von der Spindel abgefallene Blättchen in Fiederanordnung neben einem Zweig- stück, von dem wir nicht wissen, ob es derselben Pflanze angehört. Von der Spindel hat sich nur ein kleines Stück, welches an seinem Ende ein Blättciienbruchstück zeigt, erhalten; es liegt auf dem vorderen Theile des genannten Zweigstücks. A. j. A.: Xanthoxylon carolineanum Link. u. X. tricarpum Mich. (Nord- Amerika.) Z. V.: Aquita- nien. — Für Böhmen neu. Gattung Ailanrlttis Desf. Ailanlhus oxycarpa Sap. Taf. III, Fig. 15, Kl. >a|iiiiiii, Sud-Kst de la France III. S. 111, Taf 14, Fig. 2. .3. Z. V.: Oligocän. — Für Böhmen neu. Familie der Rutaceen Bartl. Gattung l'ielen Ett. Ptelea intermedia Ett. Taf. II, Fig. 18. 19. Ettingsh;uisen, Sagor II. S. 42, Taf. IG. Fig. 2, 26. A. j. A. : „Bezüglich der Form des Flügels stimuit die Ijeschriebeiie Frucht mit der von l'telea trifoliata L. aus Nord-Amerika überein : bezüglich der Form des Perikarps aber gleicht sie der Fi lulit der mexikanischen P. podocarpa DC." (Ettingshausen i Z. V.; A(iuitanien. — Für Bölimen neu. Ptelea microcarpa Ett. Taf. II, Fig. 35, 36. Kttiii.isluniscii, Sagoi- II. S. 42, Taf. 16, Fig. 3. A. j. A.: Ptelea podocarpa DC. (Me.xico.) Z. V.: Aquitauien. — Für Böhmen neu. Familie der Anacardiaceen Lindl. Gattung Khus L. Rhus elaeodendroides Ung. Diagn. u. Lit. s. Eugelhardt, Jesuitengr. S. 68. Ein Blättcheu. Z. y. : Oligocän, Micocän. Rhus Pyrrhae Ung. Diagn. u. Lit. s. Engelliardt, Jesuitengr. S. 68. Z\Yei Blättchen. A. j. A.: Khus aromatica Ait. (Nord-Amerika.) Z. V.: Oligocän, Miocän. Rhus stygia Ung. Taf. III, Fig. 3. Unger, Chi. prot. S. 86, Taf 22, Fig. 3—5. Ettiugshauseu, Häriiig S. 79, Taf. 26, Fig. 40-42. Ders.. Sagor II. S. 40. Taf. 18, I'ig. 6, 7. Z. V. : Oligocän. — Für Böhmen neu. Rhus juglandogene Ett. Ettingshausen, Häiing S. 80, Taf 26, Fig. 24—29. Saporta, Sud-Est de la France 11. S. 343, Taf. 13. Fig. 2. Eine Anzahl Blättchen. — Ob das in Bilin III, Taf. 50, Fig. 13 abgebildete Fossil wirklich hierher gehört, ist mir sehr zweifelhaft. A. j. A. : Rhus javauica L. (Himalaya, China, Sandwich-Inseln.) Z. V.: Oligocän. Familie der Combretaceen R. Brown. Gattung Termititilin L. Terminalia radobojensis Ung. I>iagn. u. Lit. s. Engelhardf, Leitm. Geb. S. 387. Dazu: Ders., Jesuit('n,i;r. S. 69, Taf 18, Fig. 17. Velenovsliy, Vr.sovic S. 46, Taf 9, l-'ii; 25: Taf. 10, Fig. 1—4. Ein P5]att. (Die Stellung in der Gattung Terminalia steht nicht fest.) Z. V. : Oligocän, Miocän. Familie der Myrtaceen R. Brown. Gattung Kucnlyplutt Herit. Eucalyptus oceanica Ung. Diagn. u. LiT. s. Engelliardt, Meuselwitz S. 30, u. Menzel, Sulloditz S. 37. Vier Blätter. A. j. A. : Eucalyptus sp. (Australien.) Z. V.: Oligocän bis Obermicocäu. Eucalyptus Persidis Ett. Taf. III, Fig. 4. Kitiiigsliauseu, Leobru S. 358, Taf. 9, Fig. 33. Ein Blatt. Z. . V. : Oligocän, Miocän. — Für Böhmen neu. 38 Gattung Eiiffenift Midi. Eugenia häringiana Uiig. Lit. s. Engelhardt, Jesuitengr. S. 99. Dazu : Sismon Ja, Piemont S. 58, Taf. 18, Fig. 2, 3. Heer, Bovey-Tiacey S. 56, Tat'. 17, Fig. 16—18. Ein Blatt mit schön erlialtener Nervatur. Z. V.: Oiigocän, Miocän. (iattuiig Cnllislemoitlijßlluin Ett. Callistemophyllum melaleucaeforme Ett. Diagii 11. Lit. s. Engelljardt, Dux S. 19 t. Ein liiatt, in der Nervatur sein gut erhalten. A. j. A. : Callistemon glaucum DC, C. salignum DC. (Australien.) Z. V. : Oiigocän, Miocän. Gattung i'siflinitt L. Psidiutn lerliarium nov. sp. Taf. III, Fig. 10. Das Blatt ist etwas derb, elliptisch, ganzrandig; der Mittelneiv ist vertieft, die Seitennerven ent- springen unter spitzen Winkeln und verbinden nicli vor dem Bande in durch Schlingen vermittelte Bogen. die Nervilleu sind netzförmig. A. j. A.: Eine Reihe von Arten wie Psidiiiin Guayava Baddi, Ps. persicifoliuni Berg; am meisten ähnlich Ps. Sprucei Berg. (Brasilien.) Familie der Pomaceen Lindl. Gattung f* »//•»#.*• L. Pyrus Phytali Ung. Taf. II, Fig. 21. Fu-er. S\ll. pl. foss. III. S. 58, Taf. 18, Fig. IG— 18. Ein Blättchen. A. j. A.: Nach Unger Pyrus microphylla Wall. (Himalaya), P. gracilis Sieb, et Zucc. (Nord-Asien. Nord-Amerika) u. P. ursina Wall. (Himalaya.) Z. V.: Aquitanien. — Für Böhmen neu. (.lattinig Coloiiensler Med. Cotoneasler pusilla Ung. Taf. II, Fig. 23. Uiiger, Syll. pl. foss. III. S. 59, Taf. 18, Fig. 13. Ein Blatt, das etwas grösser ist als das von Unger. Sein Band ist ein wenig unigerollt, die Textur lederig, so dass es sich verkohlt und ganz schwarz zeigt, auch ist der nach dem Grunde besonders starke Mittelnerv allein sichtbar. A. j. A.: Cotoiieaster microphylla Wall. (Himalaya.) Z.V.: Oiigocän, Miocän. — Für Böhmen neu. Familie der Amygdaleen Bartl. Gattung Aini/(ßf/filnM L. Amygdalus pereger Ung. I>);iL'ii. II. I.it. s. Kiigellianlt, Jesuitengr. S. 71. Ein Blatt. Z. V.: Oiigocän meist, Miocän. Amygdalus persicifolia Web. Taf. III, Fig. 11. Wcli.i-. I'al.icont II. S. 104, Taf. 7, Fig. 9. Heer, Halt. Fl. S. 98, Tat'. :i0, Fig. 23—27. A. j. .\.: .\my^'dalus i)ersica L. (Orient, Persien.) Z. V.: Oiigocän. — Für Bdlinn'ii neu. Oattung i'runu» F. Prunus olympica Ett. I)iagii. u. Fil. s. Fiigelhardt, .Jesuitengr. S>. 72. Ein Blatt. Z. V. : Oiigocän nml Miocän Böhmens. 39 Familie der Papilionaceen Endl. Gattung- M'atafotttitiiiin l'iig. Palaeolobium sot7kianum Ung. I»i!ii,ni. 11. Lit. s. Isiigolhanlt, Jesuitengr. S. 74. Ein Blättclieii. A. j. A. : Cyclolohiiiiii sj). Butli. (Asien i Z. V. Oligocän. Palaeolobium häringianum Ung. Diagii. u. Lit. >;, Eiiui'llianlt, .Icsiütoiigr. S. 74. Meiirere Hlättclien. — Diese Art ist vielleicht zu Dalbergia zu ziehen. Z. \. : Oligocän. Palaeolobium heterophylium Ung. Tai. III, Fig. 5. Uiigcr, Sutzka, S, .".5, 'J'af. 41, Fig. 1 — 5. KttiiigsliiUiseii, Uäring S. 88, Tat'. 20, l''ig. 19. Z. V. : Oligocän. — Für Bülunen neu. Palaeolobium Sturi Ett. Diagii. ü. Lit. s. Eiigelliardt, Ji'suitengr. S. 75. Ein Blättchen mit verletzteni Grunde. Z. V.: Oligocän Böhmens. Gattung PoiUtgonittin Ileer. Podogonium Lyellianum Heer. Heer. Fl iL Scliw. IIL S. 117, Taf. 136, Fig. 22, 52. Z. ^'. : In Bdlimeii im Oligocän, anderwärts im Miocän. — Für Biihmen neu. (iattung Kobiniii L. Robinia Regeli Heer. l'iagn. u. Lif. s. Engelhar(.lt, .lesuiteiigr. S. 75. Ein prächtig erhaltenes Blättchen. A. j. A.: Piobinia hispida L. (Nord- Amerika.» Z. V.: In Böhmen im Oligocän, anderwärts in] Miocän. Gattung Miiga I'lum. Inga oligocaenica nov. sp. Taf. III, Fig. 12. Das Blättchen ist umgekehrt-eirund, am Grunde ungieichhälftig, ganzrandig, kurzgestielt; der Mittel- nerv ist am Grunde stark und verjüngt sich allmählich zur Spitze, die zarten Seitennerven entspringen teils unter rechtem, teils unter spitzen Winkeln, verlaufen gerade und galieln sich an ihren EikKmi, dann durch Schlingen sich unter eiuauder verbindend, die äusserst zarten Nervillen sind teils durchgehend, teils gebrochen, das Mascheuwerk ist sehr fein. A. j. A. : Inga foetida Wilkl. (Mexico.) (jattung fmletlilsf'liin L. Gleditschia bohemica nov. sp Tai III, Fig. (i, 9. Die Blättcheu sind ei-lanzettförmig, ungleichhälftig, am Bande gekerbt-gesägt; der Mitteluerv ist deutlich, die Seitennerven sind zart; der Dorn ist verzweigt. A. j. A. : Gleditschia triacanthos L. (Xord-Ainerika.) (iattung t'eratoniti L. Ceratonia emarginafa AI. Br. Taf. III, Fig. 20. Heer, Fl. iL Schw. IIL S. 109, 'l'af. :U, Fig. 17—20. Ein Blättchen. Z. V.: Oligocän, Miocän. — Für Böliiuen neu. (iattuui; Cotutett L. Colutea Saiteri Heer. Taf. III. Fig. 1?,. Heer, Fl. iL Scliw. III. S. 101. Tat'. l:i2, Fig. 47—57. Ders., Polarl. S. 126, Taf. 45, Fig. 8c. Sismonila, Piemoiit. S. (w, Taf. 30, Fig. 6. A. j. A.: Colutea persica Boissier. (Persien. j Z. V.: Oligocän, Miocän. — Für Böhmen neu. 40 (nittuiig M'iscidi*t L. Piscidia antiqua üng. Taf. III, Fig. 71. liiger, Svll. pl. foss. II. S. 27, Taf. 9, iMg. 5, 6. Ders., Radoboj S. 153, Taf. 3, Fig. 19. Ein Blättchen. A. j. X.: Piscidia erythrinoiiles L. (Brasilien.) Gattung Gfisirotohiii»! it. Brown. Gastrolobium Menzeli nov. sp. Taf. III, Fig. 18. Das Blatt ist keilförmig, an der Spitze ausgerandet, ganzrandig; der Mittelnerv ist stark bis zur Spitze und setzt sich ausserhalb derselben noch ein Stück fort; die Seiteunerven sind sehr fein, entspringen unter verschiedeneu Winkeln, die unteren sind steil aufgerichtet, die oberen weniger spitz gerichtet und ver- binden sich unter einander. A. j. A.: Die keilförmige (iestalt ist für die Arten der Gattung Gastrolobium ganz charakteristisch, ebenso die ziemlich derbe Textur und der bis zur Spitze starke Mittelnerv. In Bezug auf Gestalt, Grösse und besonders auch die Ausrandung au der Spitze harmoniert unser Blatt ganz mit den Blättern von G. bilobuiu I!. Br. (Süd- Australien), jedoch nicht bezüglicii der Seitennerven, welche bei dieser Spezies unter fast gleichen siiitzen Winkeln ausgehen und parallel verlaufen. In dieser Hinsiclit timlet man mehr Übereiustinunung bei den Blättern von G. daphuoides Meissn. (Australien.) Gattung Cnssitt L. Cassia phaseolites Ung. DiiiL'ii. u. Lit. s. Eiigelhanlt, Caplagrabeii. S. 203. Einige Blättchen. A. j. .V.: Cassia niicranthera DC. (Brasilien. I Z. V.: Oligocän bis Pliocän. Cassia Berenices Ung. Diagn. u. Lit. s. Engelhanlt, Caplagraben. S. 202. Ein Blättchen mit ausgezeichnet erhaltener Nervatur. A. j A. : Cassia laevigata Willd. (Mittel-.\merika.) Gegen C. Fistula C. (Antillen), welche Saporta heranzieht, spricht die Nervatur. Z. V.: Tongrien bis Pliocän. Cassia Fischer! Heer. Taf. III, Fig. lü. Heer, y\. d. Scliw. III. S. 119, Taf. 137, Fig. (12—60 Z. V.: Oligocän, Miocän. — Für Böhmen neu. Cassia ambigua Ung. Diagn. u. Lit. s. Engelharclt, Jesuitengr. S. 78. Dazu: Ettingshauseu, Mte. Promina S. 24, Taf. 13, i'ig. 9. Heer, l'.alt. Fl. S. 100, Taf. 30, Fig. 31, 32. Engeihardt, Dux S. 19G, Taf. 11, Fig. 9, 15. Eine Anzahl Blättchen. Z. V.: Oligocän, Miocän. Cassia lignitum Ung. Diagn. u. Lit. s. Staub, Zsilthnl S. 3ß8. Viele Blättchen. A. j. A. : Cassia chrysotricha Collad. (Brasilien.) Z. V.: Oligocän, Miocän. Cassia slenophylla Heer. Heer, l'i. (I. Schw. III. S. 122, Taf. 138, Fig. 42, 43. Ettingsliausen, Sagor II. S. 52, Taf. 20, Fig. 22(?). Ein Blättchen, das in seiner Nervatur recht sehr an Podogonium erinnert, doch nicht dazu gerechnet werden darf, da der Mittclnerv fein und an beiden Seiten ein steil aufsteigender langer Grundseitennerv vorhanden ist. Es hat allerdings grössere Breite als die von Heer abgebildeten Blättchen, muss aber doch wohl hierhergezogen werden. Ausser ihm ist nocii ein kleineres vorhanden, das den Heer'schcu Blättcheu gleichkommt. Bei dem von Sagor fehlt leider in der Abbildung die Nei'vatur, auch weiclit es in der Gestalt ab, so dass zweifelhaft ist, ob es wirklich hierhergehöre. Z. V.: Oligocän, Miocän. — Für Böhmen neu. 41 Cassia Zephyri Ktt. Diaifii. II. Lit. s. Ensrelliardt, Jeäuitoiif,'!-. S. 79. Ein Blättcheii. A. j. A.: Cassia luscifolia .Tacij. /. \'.: Olitiodin. Gattung Ojfißlohiiiin \m\v. Oxylobium miocenicum Ett. Diagii. n l.it. s. KiiüPlhnrdt, Jesuitengr. S. 73. Ein Blatt. A. j. A.: Oxylobium eaiiitatiini Hontli., 0. angustifoliuni Cnnnu. (Australien.) Z. V.: Oligocän. Miocän Bölnnens. Gattung Eteffumitiosiles Heer. Leguminosites Proserpinae Heer. Taf. HI, Fig. 17, 20, 23. Ileci-, M. .1. Sclnv. 111. S. 123, Taf. 138, Fig. 50—55. Z. \ .: Oligocän, Miocän. — Für Böhmen neu. Leguminosites Sancti Martini Heer. Taf. HI, Fig. 2.'). Herr. 11 .1. Schw. 111. :^. 123, Taf. 138, Fi,;;. 48. A. j. A. : Heer weist auf die Blättcheu von Pterocarpus als ähnliche hin. Z. V.: Oligocän, Miocän. Für Böhmen neu. Leguminosites erythrinoidej Egh. Kiigelliardt, .k'Suitengr. S. SO, Taf. 20, Fig. 44. Unser Blättchen zeigt zum ersten Male einiges von der feineren Nervatur. Z. V. : A(iuitanien Böhmens. Leguminosites rotundatus Heer. Taf. HI, Fig. 22. Heer, Fl. d. Scliw. III. S. 126, Taf. 139, Fig. 9. Z. V.: Oligocän, Miocän. — Für Böhmen neu. Familie der Mimosaceen W. K. Gattung Acacin L. Acacia sotzkiana Ung. Diagii. u. Lit. s. Meuzel, Siilloditz S. 25. Dazu: Ettiugsliausen, Häring S. 93, Taf. 30, Fig. 55, 56. Heer, Fl. d. Schw. Hl. S. 131, Taf. 140. Fig. 1—12. Massalongo, FI. foss. Senigall. S. 435, Taf. 35, Fig. 4, 10. Saporta, Sud-Est de la France HI. S. 12, Fig 19. Eine grössere Anzahl Blättchen. A. j. A.: Nach Unger Acacia portoricensis \\'illd. (Trop. Amerika), doch besitzt diese viel kleinere Blättchen. Betreffs der Hülsen A. fallax Mey (Süd- Afrika.) Z. V. : Oligocän, Miocän. Acacia parschlugiana Ung. Dia.gii. 11. Lit. s. Engelhardt, .Jesuitengr. S. 81. Dazu: Massalongo, Fl. foss. Senigall. S. 436, Taf. 29, Fig. 17. Taf. 43, Fig. 18. Wenige Blättchen. Z. V. : Oligocän. Mincän. Acacia dubia nov. sp. Taf. HI, Fig. 24. Das Blättchen ist derb, ei-lanzettförmig, der Mittelnerv deutlich, die grundständigen Seiteunerveu sind aufgerichtet, die f(dgenden unter siiitzen Winkeln ausgehend und genähert. Es ist mir nicht möglich, eine jetztweltliche analoge Art anzugeben. Gattung Cftegfttpiiiin L. Caesalpinia Townshendi Heer. Diagn, u. Lit. s. Engelhardt, Cyprisscb. S. 18. Eine grössere Anzahl hübsch erhaltener Blättcheu. Z. V. : Oligocän, Mii.icän. 42 Caesalpinia norica Ung. T;tf. III, Fig. 26, 31—37. riijrei-, Sotzka S. 57, Taf. 42, Fig. 8—19. Sehr zahlreiche Blättchen. Z. V. : Oligocän. — Für Böhmen neu. Caesalpinia Haidingeri Ett. Tat'. II, Fig. 31. Ettingshausen, Häiiiig, S. 89, Taf, 29, Fig. 21—39. A. j. A.: Caesalpinia sepiaria Roxb. (Malaiischer Archipel.) Z. V.: Oligocän. — Für Böhmen neu. Caesalpinia Falconeri Heer. Taf. III, Fig. 27, 28. Heer, Kl. il. Schw. III. S. 110, Taf. 137, Fig. 1—10. Sismonda, Pieniont. S. 66, Taf. 30, Fig. 5. A. j. A.: Caesalpinia mucronata Willd. (Brasilien.) Z. V.: Oligocän, Miocän. — Für Böhmen neu. Gattung jfMinio«iles Ett. Mimosites häringianus Ett. Diagn. u. Lit. s. Engelhanlt. .Jesuiteiigr. S. 81. Eine kleinere Anzahl Biättchen. Z. V.: Oligocän. Mimosites cassiaeformis Ett. Tat'. II, Fig. 37. Ettingsliauseii, Iläring, S. 92, Taf. 30, Fig. 38—50. Ein Blättchen. '/.. V.: Oligocän. — Für Böhmen neu. DPflanzeiir*este mit uiisiolier»er Stellung. Phyllites .symplocoides nov. sp. Tat'. 111, Fig. 38. liei- lüattfetzen eines lunglichen Blattes besitzt einen ziemlich starken und geraden Mittelnerv, aus dem hin und her gebogene Seitennerven unter spitzen 'Winkeln entspringen. "Von ihnen ausgehende Tertiärnerven verbinden sich in Bogen unter einander, das Netzwerk besteht aus polygonen Maschen. Die Blätter von Siniplocos spicata Roxb. zeigen viel Gleiches von unserem Bruchstücke. Phyllites amphirocifolius nov. sp. Tal. 111, Fig. 47, G8, 75. Drei Bruchstücke von Blättern, deren sichere Deutung ich nicht zu ermöglichen vermochte, sind den Blättern von Amphirox longifolia Spreng, ähnlich. Sie deuten auf länglich -lanzettlirhe Blatter liiu, die spitz und ausgeschweift gesägt sind. Ihre Textur ist wenig lederig, der Mittelnerv kräftig, die Seitennerven entspringen unter spitzen Winkeln und verbinden sicii mit lliife von Schlingen unter einander, das Blattnetz ist grossmaschig. Phyllites cordatus nov. sp. Taf 111, Fig. 4s, 4!i Die Blätter sind sehr klein, gestielt, herzförmig. Der Stiel ist verhältnismässig stark. Nur der Mittelncrv ist erkennbar, die Seitennerven sind ver- wischt Phyllites sagitlariaefolius nov. sp. Tal. III, Fig. 40. Da.- F.latt ist klein, pfeilförmig, spitz, ganzrandig; der Mittelnerv ist am (irumle stark und ver- schmälert sicii nach der Spitze liin, Seitennerven siml nicht sichtbar. Phyllites quercioides i.ov. sp. Taf. 111. Fig. 2!). Das Blatt ist ledeiig, länglich, spitz (?), buchtig-gezähnt; der Mittelnerv ist gerade und stark, die Seitennerven gehen unter spitzen Winkeln ans, werden nach dem Uandc hin allmählich schwächer und senden vnr demselben geknickte Terfiärnciven aus, die ebenfalls in stumpfen oder spitzen Zähnen ver- laufen, das Netzwerk zeigt ausser den Nervillen vierseitige und ])iplyg(ine Maschen. 43 Ks ist von dem Blatte zu wenig erhalten, als dass mau mit Bestinimtlieit auf die Analoi^ie mit den I'lattern einer jetztweltliciuMi Art hinweisen könnte; docli versäume ich nicht auf die gross(; Aiinlichiicit mit solchen von der nudirfach variirenden Quercus Mithauxii Nutt. (Südl. Nord-Amerika) hinzuweisen. Phyllites myrtaceoides uov. sp. laf. Hl, I'ig. 39. Das Blatt ist spateiförmig, hat einen starken Mittelnerv und zwei bis zur luviteu Spitze reichende Bandnerveu, mit denen sich die unter spitzen Winkeln ausgehenden zarten Seitenuerven verlnnden : die nach vorn hin immer schmaler werdenden Randfelder sind mit Nervillen ausgefüllt, welche den IJand er- reichen, ohne sich zu verbinden, und das Netzwerk ist verhältnismässig grohmaschig. Her Nervatur nacii könnte das Blatt wohl einer Myrtaceen-Art angehinen, doch ist mir ein uhii hc> jetztweltliches niclit vurgckommeu. Andere, denen mehi' Material als mir zu ihren Studien zu (iclioti- steht, können vielleicht über die Stellung sicheren Aufschluss geben. Antholites infundibuliformis Egh. Taf. III, Fig. 41 — 44. Kimclluinlt, .Ipsuitcii.ur. S. 82, Taf. 21, iMg. 31—36. Z. V.: Aquitanien Böhmens Antholites minima uov. sp. Taf. III. Fig. 4.^. Eine winzige, schlecht erhaltene Blüte lässt unter der Lonpe erkennen, dass sie aus .'> kleinen Kronenblättern, von denen nur eins gut erhalten blieb, gebildet war. Dasselbe, elliptisch von (iesf:dt. zeigt einen durch die Mitte gehenden Nerven; von den Befruchtungswerkzeugen ist nichts sichtbar. Neben der Blüte in nat. Hr. dieselbe in Vergrösserung. Antholites cinnamomioides uov. sii. Taf. III, Fig. 62. Eine gestielte Blüte mit uuterständigem Fruchtknoten zeigt zwei zarte rundliche Ki-onenblältchen erhalten, zwischen denen sich eine dunkle Masse befindet, von der wegen der schlechten Erhaltung nicht gesagt werden kann, ob sie von Staubgefässen oder einem starken Pistill herriUirt. Ein Blütenstand (Taf. III, Fig. 46) liegt neben einem Blatte von Ceratopetalum häringianuni Ett. .\us einer Achse gehen äusserst zarte Staubfäden, an deren Spitze sich runde Staubbeutel betimlen. hervor Er ist jedenfalls zu dem von Heer in Zsilythal Taf. 4, Fig. 4 d abgebildeten zu stellen. Sonst fanden sich noch verschiedene Knospen und vereinzelte Blütenteile, auch z. T. schön erhaltene männliche Blutenstände von Corylus. Carpolites effossiis Heer(V) Taf. III, Fig. 50. Hrer, l-l. (1. Schw. III. S. 143, Taf. 141, Fi?. 06, (57. Unsere Frucht ist schwarz, verkohlt. Wo die Kohle abgesprun.uen ist, zeigen sich langlich-iunde. von oben nach unten gerichtete Samen. Es wäre wohl möglich, dass die Oeniiitiei' und die bolunisdie Frucht einer Art angehörten. Carpolites mucronulatus Heer. Taf. III, Fig 51, 52. Heer, !• I .1. S, Inv. 111. S, 111, Taf. 141, Fig. 14. /. A'.: Oligocän, Miocän. Carpolites alatus uov. sp. Tat. IH, Fig. 58, 59. Der Same ist klein, kugelig, mit einem grösseren, an der Spitze ausgerandeten, feingestreiften Flügel ver.sehen. — Ob er zu Banksia gehört? Carpolites fusiformis nov. sp. Taf. III, Fig 53, 54 vergr. Die Frucht ist klein, spindelförmig, spitz, kurz gestielt. Die kleine Frucht, jedenfalls ein Nüsschen, scheint sehr derb gewesen zu sein, wenigstens deutet die Unnvandlung in feste Kohle und der im Gestein tiefe Eindruck darauf hin. Carpolites marginalis uov. sp. Taf. III, Fig. 55, 5 0. Die Frucht ist elliptisch, am Rande verdickt, am Grunde gestutzt, vorn mit langer, allmählich feiner werdenden Spitze versehen Carpolites striatus nov. sp. Taf. IH, Fig. 60, 61. Die Frucht ist rund, glänzeml, schwarz. 44 Ansclieinend ist dieselbe eine Beere gewesen und rubren die anliegenden, Carpolites rugulosus Heer sein- alnilicben Samen aus ibr ber. Dem blossen Auge erscheint sie selir fein gestreift; unter der Loupe zeigen sicli die Streifen parallel, in der Mitte erhöbt, was sie als durch regelmässige Schrumpfung ent- standen annehmen lässt. > i . Carpolites complanatus nov. sp. Taf. III, Fig. 5, Der Same ist flach, eiförmig, fest, schwarz. Darauf, dass der Same durch Druck verflacht worden ist, weist die Verschiebung der unteren Hälfte nach aussen hin. ^-^tet^&jsr^ t^ Erklärung der Abbildungen. Tafel I. Fig. 1. Fig. 2. Fig. 3. Fig. 4. Fig. 5. Fig. •i. Fig. 7. Fig. !l Fig. 10 Fig. 12 Fig. 13 Fig. 14 Fig. 15 Fig. Ki Fig. 17 Fig. 18 Fig. 19 Fig. 20 Fig. 21 Fig. 24 Fig. 26 Fig. 27 Fig. 28 Fig. 29 Sphaeria aceris iiov. sp. Sphaeria Menzelii iiov. sp. Depazea Doryphorae nov. sp. Sclerotium Libocedri nov. sp. Depazea grandimaciilata nov. sp. 8, 11, 30, 31, 3G, 37. E(iuisetites Ettings- hauseni nov. sp. Pliyllerium Mayteni nov. sji. auf Maytenus Engelhardti Menz. sp. Sphaeria Cassiae nov. sp. a. b. vergrössert. Sphaeria pulla nov. sp. Hypnum capillarifoliuni nov. sp. Carpinus Neilreichi Kiiv. Cupula. Dothidea myricicola Ktt. Sphaeria Ettingshauseni nov. sp. Xylomites Celastri nov. sp. Smilax palifornüs Ett. Blatt. Smilax moskenbergensis Ett. Blatt. Pinus hepios Ung. Smila-x sp. Blatthälfte. -23, 25. Castanea Kubinyii Iviv. Frucht- teile. Xylomites juglandis nov. sp. Hypnum parvifolinm nov. sp. Quercus cruciata AI. Br. Blatt. Smilax sp. Frucht. Smilax grandifojia Ung. sp. Blüte. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. 32 — 3.'). l'ersoonia Daphnes Ett. Früchte. 38. Persoonia radobojana Ung. Frucht. 39. Banksia häringiana Ett. Zweigstücic. 40. liakea Gaudini Heer. Blattbrucbstück. 41. 43. Laurus stenophylla Ett. Blatter. 42. 44, 45, öl. Cypselites costatus nov. sji. Früchte mit und ohne Pappus. 4ii. Persoonia tirma Heer. Blatt. 47. Sassafras primigenium Sap. Blattfragment. 48, 49. Leptomeria gracilis Ett. .^stehen. 50. Fraxinus primigenia Ung. Frucht. 52, 53, 58, 60. Fraxinus juglandina Sap. Früchte (hierhergehnrigV) und Blättchen. 54. Cypselites ohliquecostatus nov. sp. Frucht mit Pappus. 55. Celtis bohemica nov. sp. Blatt. 56. Banksia Duikeana Heer. Blatt. 57. Banksia cuneifolia Heer. Blatt. 59. Fraxinus palaeo-excelsior. Ett. Blattliälfte. 61. Viburnum oligocaenicum nov. sp. Fig. Ii2. 63, Blütenteile. 64, 65. Viburnum sp. Steiukerne. 66. Hiraea bohemica nov. sp. Frucht 67, 70. Hex aspera üng. sp. Blätter. 68 (V), 69. Macreigthia longiiies Ett. Kelch und Frucht. 71. Tetrapteris niinuta Ett. Frucht. Tafel II. FiK. Fig Fig Fig Fig Fig Fig Fig I, 2. Echitonium cuspidatuni Heer. Blatt- hälften. 3. Erica schoeneggensis Ett. Blatt. 4. Sapotacites Townshendi Gaud. Blatt. 5. Monotropa microcarpa Heer. Frucht. 6. Diospyros anceps Heer. Blatt. 7. Porana Ungeri Heer (V) Blütenteile. 8. Styrax acuininatifolius nov. sp. Blatt. 9. Celastrus Endymionis Ung. Blatt. Fig. 10. Zizyphus Protolotus Ung. Jugendliche Blatt. Fig. 11. Maytenus Deichmülleri nov. sp. Blatt Fig. 12, 22, 38. Evonymus Latoniae Ihig. Blatter. Fig. 13. Cotoncaster pusillus Ung. Blatt. Fig. 14. Rhamnus parvifolius Web, Blatt. Fig. 15. Celastrus europaeus Ung. Blatt. Fig. 16. Styrax Ambra Ung. Blatthälfte. Fig. 17. Paliurus tenuifolius Heer. Blatt. 46 Fig. 18, l!i. Ptelea intermedia Ett. Fnichtbälfteii. Fig. 20. Labatia salicites Web. Blatt. Fig. 21. Pynis Phytali Ung. Blättchen. Fig. 23—26. Anipelopsis (Cissus) bohemica nov. sp. Blättchen. Fig. 27. Grewiopsis Saportana Lesqx. Blatt. Fig. 28. Sterculia tenuinervis Heer. Blattfragment. Fig. 29. Cupania Neptnni Ung. Blättchen (?). Fig. 30. Elaeodendron grandifolium nov. sp. Blatt. Fig. 31. Fig. 32. Fig. 33, Fig. 34. Fig. 35, Fig. 37. Fig. 39. Fig. 40. Caesalpinia Haidingeri Ett. Blättchen. Evonymus Heeri Ett. Blatthälfte. 41. Hex stenophylla Ung. Blätter. Evonymus tenuifolius nov. sp Blatt. 36. Ptelea microcarpa Ett. Früchte. Miniosites cassiaeformis Ett. Blättchen. Cheilanthes oeningensis Heer. Blattstück. Rhamnus aizoon Ung. Blattstück. Tafel III. Blätt- Biätt- Fig. 1, 2. .\ilanthus oxycarpa Sap. Blättchen Fig. 15, 16. Früchte. 3. Rhus stygia Ung. Blättchen. 4. Eucalyptus Persidis Ett. Blatt. 5. Palaeolobium heterophyllum Ung. chen. 6. 9. Gleditschia bohemica nov. sp. chen Fig. 13. Dorn. 7. Engelhardtia detecta Sap. Blatt. 8. Dombeyopsis Decheni Web. Blattstück. 10. Psidium tertiarium nov. sp. Blatt. 11. Amygdalus persicifolia Web. Blatt. 12. Inga oligocaenica nov. sp. Blättchen. 14. Colutea Salteri Heer. Blättchen. 15, 16. Ailanthus oxycarpa Sap. Früchte. 17. 20, 23. Leguminosites Proserpinae Heer Blättclien. 18. (iastrolobium Menzelii nov. sp. Blatt. 19. Cassia Fischeri Heer. Blättchenfragment 21. Ceratonia emarginata Heer. Blättchen 22. Leguminosites rotundatus Heer. Blättchen 24. Acacia dubia nov. sp. Blättchen. 25. Leguminosites Sancti Martini Heer. Blätt- chen. 26, 31 — 37. Caesalpinia norica Ung. Blättcheu 27, 28. Caesalpinia Falconeri Heer. Blättchen 29. Phyllites (luercioides nov. sp. Blattfrag- ment. 30. .\anthoxvlon Braunii Web. Blättchen. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. Fig. 38. Phyllites symplocoides nov. sp. Blatt- l'etzen. Fig. 39. Phyllites myrtaceoides nov. sp. Blatt. Fig. 40. Phyllites sagittariaefolius nov. sp. Blatt. Fig. 41 — 44. Antholites infundibuliformis Egh. Blüten. Fig. 45. Antholites minima nov. sp. Blüte. Fig. 46. Ein Blütenstand. Fig. 47, 68, 75. Phyllites amphirocioides nov. sp. Blattstücke. Fig. 48, 49. Phyllites cordatus nov. sp. Blätter. Fig. 50. Carpolites eft'ossus Heer. Frucht. Fig. 51, 52. Carpolites mucronulatus Heer. F'rüchte. Fig. 53, 54. Carpolites fusiformis nov. sp. Früchte. Flg. 55, 56. Carpolites marginalis nov. sp. Früchte. Fig. 57. Carpolites complanatus nov. sp. Frucht. Fig. 58, 59. Carpolites alatus nov. sp. Samen. a. vergrössert. F1g. 60, 61. Carpolites striatus nov. sp. Frucht und Samen. Fig. 62. Antholites cinnamomioides nov. sp. Blüte. Fig. 63. Ein Fruchtkelch. Fig. 64. Celastrus protagaeus Ung. Blüte. Fig. 65, 69. Cinnamomum polymorphum AI. Br. sp. Früchte. Fig. 72, 73. Blüten. Fig. 70. Engelhardtia Brongniarti Sap. Fruclit mit Cupula. Fig. 71. Piscidia antiqua Ung. Blättchen. Fig. 74. Uhus sp. Blüte. ^JÖ^-^^er^ Alphabetisches Verzeichnis der Pflanzenreste. -A.. Seite Acacia dubia 41 „ parschlugiana .41 „ sotzkiana 41 Acer angustilobum ■:>'' „ l'ruokmaiiiii 'A" (iecipieiis 30 „ grosse-ileiifatiim 30 „ integiilobum 30 ,, pseudo-campestre 30 ^ trilobatum 30 AceiatPS veteraiui 23 Ailanthus oxycarpa 36 Ampelopsis bohemica 27 Amygdalus percgf r 38 „ peisicifolia 33 Andromeda protngaea 26 vaccinifolia 26 Aiitbiilites cinnamoiuioides 43 ,. iufuudibulit'ormis 43 ,, minima 43 Ardisia Harpyaruni 24 „ myricoides 24 Banksia cnneif'ulia 21 „ Deilieana 22 ,, bäringiana 21 ,. longifolia 21 . üngeri 21 Belaagera obtusifolia 28 Beuzoin antiquum 19 „ pauciiierve 19 Betula Bronuniartii 14 Bombax rhorisiaefolium 28 CJ. Caesaliiiiiia l-alcoiieri 42 „ Ilaidingeri 42 ,. uorica 42 Townshendi 41 Callicouia microphylla 28 Calliti'is Biougiiiartii 13 Callisteiiiophyllum melaleucaeforme . 38 Carpinus pyramidalis 14 ,, Neilreichii 14 Carpolites alatns 43 ^ complanatus 44 pft'o^sus 4:; „ fusiformi? 43 „ marginalis 43 ,, mucronulaius 43 „ striatus 43 Seile Carya costala 36 „ elaeiioides 35 „ ventricosa 35 Cassia ambigua 40 „ Bereuices 40 ,. Viscberi /jd ,. liguitum 4(1 „ phaseolitcs 40 „ stenopbylla 40 Zepbyri 41 Castanea Kuliinyi j-, Ceanotlius ebuloides 35 Celastrus Acberontis 3^ _ Andromedac 3^ Bruckmaiiiii 30 cassinel'ulius 32 Deucalionis 32 dubiiis 32 „ Eudymiüiiis 31 „ Ettingsbauseni 32 piiropaeu? 30 Hippolyti 32 „ microtropoides 33 ^ palaeo-acumiuatus 32 ,. Persei 32 [irotosaeus 31 Celtis bobemica j6 Ceratcmia Pmargiiiata 39 Ceralopetaliim bilinicum 2" ,. cuiidratieiense 27 liiiringiana 27 CbeilaniliPS oeniiigeiisis 10 Cinnamoiiium Bucbii 19 .. laiiteolatuni J9 ,, polymorpbum 1!) ,. retiisum 19 „ Rossmässleri 19 .. Sclieucbzcri 1'.» ,. subrotuudum 19 Cincboiia Aesculapi 22 „ pannonica 22 Cissus Nimrodi 27 Colutea Salteri 39 Conferviles debilis 9 Cornus rliamnifolia 27 Corylus grosse-dentata 14 „ iiisigiiis 14 Cotoneaster pusillus 38 Cunonia biliuira 28 Cupania Neptuiii 31 Cypselites obliqlIe(■oslaIll^: ?2 „ (piadricoslaui:; 22 48 13. Seite Daiiluic piülogiiea 20 Daphnogeue Tangen 20 D.ipazea cinnamonipa 9 Doryphora 9 ., granclimai'ulata 9 r)ios])yros aiiceps 25 „ biliiiica 25 „ biachysepala 25 Doiloiiaea aniiqua 31 „ Saliciies 31 Dombeyopsis Decheui 29 Dotliidca inyricicola 9 Ecliitoiiium cu^pidatum 23 I'jlaeagnus aciiiniiiata 20 Elaeocarpiis (niropaeiis 29 Elaeoileiulron degeuer 33 „ graudifoliuni 33 Einbotlirium leptospermum 21 saliciimm 21 Engelliardtia Broiigniartii 36 „ detecta 36 Enteromorpha stagnalis 10 Equisetites Etlingshauseni 11 Erica sc-hoeneggensis 26 Eucalyptus oceaaica 37 ,, Persidis 37 Eugenia häriagiana 38 Evonymus Heeri 33 ,, Latnniae 33 „ teiiuit'oliiis 33 ^• Kiciis arciiicrvis 17 , Daphnogenes 17 „ Hercules 17 „ laiiceojata 16 - Leresehii 17 Fraxinus juglandina 23 „ palaeo-excelsior 23 ^ prirnigpiiia 23 <3-. Gastrolobium Meiizelii 40 üleditscbia boliemica 39 Goniopteris stiriaca 10 Grcwia creiiata 29 (lre\vioi>sis Sa]ioi'taiia 29 Hakea Gaudini 22 Ilippociatea biliriica 34 Iliiaea bohemica 30 Ilypiiuiii capillarifoliuni 10 „ parvifolium 10 X. Dex ainbigua •. 34 „ asjiera 34 „ steiifjphylla 34 Inga oligoraenica 39 Seite Tsoetes Brauiiii 11 .Tnglans acuminata 35 „ biliiiica 35 „ i)alaeopoirina 35 ,, vetusta 35 Labatia Salicites 34 Laurus Agatliopbylluiii 18 Buchii 18 , Fürst eiibergi 18 „ Lalages 18 „ ocoteaefolia 18 primigenia 17 „ protodapliue 18 „ Keussi 18 „ stenophylla 18 „ styracifolia 18 Ledum lininoi)hiluni 26 Legumiiiosites erytbriuoides 41 Proserpinae 41 ., rotuiidatns 41 ^ Sancti Martini 41 Leptüiiieria biliiiica 20 ., tlexuosa 20 gracilis 20 Libocedriis salicornioidcs 13 3VE. Macreightia loiigipes 25 Malpighiastrum laurifoiiuin 30 Maytenns Deicbmülleri 33 „ Engelhardtii 33 ., europaea 33 Menyanthes arctica 23 Mimosites cassiaeforniis 42 „ häringiaiius 42 Monocera europaea 29 Monotropa microcariia 26 Muscites sp 10 Myrica acnniiiiata 13 „ banksiaefolia 14 „ hakeaefolia 14 „ laevigata 13 „ lignituin 13 „ saliciua 13 Myrsine celaslroides 24 „ cletlirifolia 24 „ dorypliora 24 3V. Nectandra arciucrvia 20 Notclaea Plivlirac 23 C3. Ostrya xMlantidis 14 Oxylobiuni inioceniciini 41 Palaeolobinni Ijaringianuni 39 ., lieteropbylltini 39 „ sotzkianiiiii 39 ,, Sturi 39 49 Seite l'aliuriis tenuit'olius 35 Panax loiiii'issimuiii , 2ti Persoonia Paphiies 21 „ tirma ! . . 21 „ lauiiiia 21 ., radübojaiia 21 rhragmites oeniiigensis II Phylleriiini Friesii 8 Mayteni 8 PalaeoCassiae 8 „ Palaeo-Lauri 8 Phyllites ainphirocifolius 42 „ cordatus 42 niyrtaceoides 43 „ qiiercinides 42 sagiitariaefolius 42 symplocoides 42 Pinus hepios 12 Piscidia antiqua 40 Planera Uugeri 16 Platanus aceroides 17 Poacites aequalis II „ caespilosus 11 „ ligidus 11 Podorarpus encenica Vi Podogoiiiuiii Lyellianum •!9 Populus imitabilis 17 Porana Ungeri 24 Prunus olympica 38 Psidium tertiariuni 38 Ptelea intermedia 37 ,, microcari)a 37 Pterocarya denticulata 36 Pyrus Phytali 38 Quercus Artocarpites 16 „ Charpentieri 15 , cruciata 15 ., Gnielini 15 ., loncliitis 15 ., meditterauea 15 „ nereifolia 15 „ Peudo-Aljius 15 llliamnus aizoon o4 ., Gaudiui 34 Gräffi 34 „ parvifolius 35 Rliiis elaeodendroides 37 _ juglandogene 37 ^ Pyrrhae 37 :, stygia 37 Robinia KeL'eli 39 S. Salix augusta 17 , longa 17 Scito Santaluiii saliciniini 20 Sapiiiiiiis bilinicns 31 cassioides 31 fakifulius 31 Pylbii 31 Saiiotacites minor 24 ,, Townslietidi 25 Sassafras Aesculapi 18 „ primigenia 19 SclerotiM'ii (-innaniomi 9 „ Libücedri 9 Smilax grandifolia 11 ,. moskenbergßnsis 12 lialitbrmis 1:2 „ sp 12 Sparganiuni valdense 12 Sphaeria aoeris 8 Cassiae 8 dispersa 8 Ettingsbauseni 8 Menzelii S pulla 8 Sterculia grandifolia 28 Lahrusca 28 „ tenuinervis 28 Styrax Ambra , . 25 „ acuminatifolius 25 T. Terniinalia radobojenais 37 Ternstroemia bilinica 20 Tetrapteris minula 30 Typha latissima 12 TT. Ulmus Brauuii 16 „ Bronnii 16 „ longifolia 16 •sr. Vaceinium acheroiiticum 25 „ Vitis Japeti 26 Viburnum oligocaenicuni 22 Vitex Lobkowitzii 23 Vitis teutonica 26 •XV. Weinmannia glabroides 28 Xanthoxylon Braunii 06 Xylomites Celastri 9 „ juglandis 9 „ Lauri ^ „ varius !' Z. Zizypbus protolotus 35 !sr^ üruiolhaidl, Tcrliärflnra v HoramI I. -'\ '"\te>; y//' '[ ^'--^'r?--. 1 t-j' Il.l!i\lli.irlliaiTll. T('ilii)il1or;i v Jiciaml M. \ 1 « I New York Bol.imr,): C- 3 5185 00235 1029 ^^^^' *>'^->.a :^i 1*^« •,fe^' iC ^2^ :iSr: ^ ' - j °i .Vi 5: Ä '^: S" ^V ft.